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    Die Abschlußtour im Dezember des Jahres 1976 führte unseren Mann nochmals in 5 Tagen durch 5 verschiedene Bundesstaaten. Die Kurztournee begann am 27.12 in Wichita / Kansas und führte Elvis über Dallas, Birmingham und Atlanta bis nach Pittsburgh wo er am 31.12.76 sein New Years Eve – Konzert geben sollte. Die heutige Konzert-Review führt uns nach Birmingham, wo sich unser Mann in einer außergewöhnlich, grandiosen Top-Verfassung präsentieren sollte!

    SO ETWAS HATTE BIRMINGHAM NOCH NIE ERLEBT – DER KÖNIG KOMMT!

    18400 aufgeregt, gespannte Fans im seit Wochen ausverkauften Birmingham Jefferson Coliseum warten auf unseren Mann. Spannung machte sich breit während des Vorprogrammes der Sweet Inspirations. Gute Konzert-Kritiken der letzten Wochen insbesondere des Vegas-Engagement im Dezember hatte viele Leute aufhorchen lassen und steigerte nur die freudige Erwartung auf unseren King. Endlich verlöschen die Lichter, man spürt die Aufgeregtheit im Saal und „Also Sprach Zarathustra“ erklingt, unterdrücktes Schreien der Fans ist deutlich spürbar! Plötzlich übernimmt Elvis-Combo den Ryhtmus, Schreie lauter als alles was man bisher gehört hatte ertöhnen, da ist ER!!! Gekreische und ein gut gelaunter Elvis betritt sein „Wohnzimmer“, überall hört man „oh und ah`s“ gehüllt in den schönen „Gold Leaf Suit“ schreitet er unter tosenden Applaus die Menge ab, dreht sich zu Charlie der ihm die „Martin D-35 Guitar“ umhängt, schreitet zum Mikropfon und beginnt „Year See, C.C. Rider“ sofort geht das Publikum mit, Elvis`zelebriert eine mehr als gelungene Version, stark bei Stimme heizt er seine Band noch an, das Publikum explodiert genau wie unser Junge auch, kreisende Beinbewegungen am Ende des Songs werden mit Blitzgewitter und gekreische unterstützt. „Thank you ladies and gentlemen.We`re never been in Birmingham. First time here“ Nun dreht er sich zum Teil seiner Fans die hinter ihm auf den Tribühnen sitzen, sofort lautes aufschreien und Elvis fährt fort“ Big place. We`re here to please you, We`re here to entertain you, have a good time.“ Nun folgt das bekannte Spielchen mit „Well,well,well“ und Elvis beginnt mit „I got a Woman“, starke Version, viele Bewegungen und gekreische begleiten ihn durch die 55er Nummer, ein gutaussehender Elvis der stark an Gewicht verloren hat ist in Top-Form animiert sein Publikum zum Mitsingen beim „Amen“ Part und insbesondere J.D Sumner der wiederum eine tiefe in seinem Basspart findet die einfach nur Extra-Klasse ist. Riesen Applaus ist der Lohn. Nun folgt „Love me“ Küsse, Schals, grandioser Gesang ja unser Mann hat nichts verloren, die Fans bemerken sofort was heute Nacht hier passiert, jede Sekunde saugen sie auf und zeigen Elvis ihre Begeisterung. Nun folgt „Fairytale“ ein schöner Country-Song, sehr gute Version die Harmonie zwischen Elvis und den Backroundsängern ist einzigartig, so schön ! Riesiger Applaus am Ende des Songs es folgt einer der stimmlichen Höhepunkte dieses Abend „Lord, you gave me a mountain“ zeigt Elvis auf der Höhe seiner gesanglichen Kunst, er trifft all die schwierigen Passagen perfekt und hat heute Nacht eine Kraft in seiner Stimme die Atemberaubend ist. Am Ende des Song`s steigert er sich nochmals und Standing Ovations sind sein Lohn. Time for Rock`n Roll !!!
    Der „Jailhouse Rock“ fetzt über die Bühne und Elvis bewegt sich intensiv passend zum Ryhtmus. Gekreische ist deutlich zu hören, wird noch lauter und steigert sich zu Elvis´Moves.

    Jetzt kündigt Elvis seinen Welthit „It`s now or never“ an vorne weg die italienische Version „O Sole Mio“ gesungen wie immer von Sherill Nielsen geht es dann in den englisch gesungenen Part über und Elvis seine Stimme ist einfach nur fantastisch, ihm gelingt eine Top-Version seines Klassikers. Standing Ovations folgen und unser Mann läßt sich zu „Trying to get to you“ hinreissen, Burton`s fantastischer Gitarren-Ryhtmus und Elvis`grandioser Gesang reissen das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Tolle Version. Applaus und Gekreische man denkt man befände sich im Jahre 1956 , er halt alles noch seine ganze Magie ist Allgegenwärtig. Nun folgt ein weiterer Höhepunkt . Sinatra`s „My Way“ folgt was mittlerweile Elvis`Ureigene Nummer ist, es gibt im Musikbusiness nichts vergleichbares grandioses als Elvis`Version dieses Songs. Er macht wieder seine Spielchen mit dem Songpaper und sagt er kenne nicht alle Wörter, was natürlich ein Scherz (sieht man in den Video-Sequenzen) und er steigert sich in stimmliche Höhen die einem Tenor sehr nahe kommen. Standing Ovation und ein stürmisches „Polk Salad Annie“ folgen, Elvis`bewegt sich sehr wild aber immer perfekt zum Ryhtmus seiner Band. Die Stimmung ist jetzt am Siedepunkt angekommen, ER IST DER MEISTER, hat sich und seine Fans vollkommen im Griff. Fantastischer Gig ! Nun folgen die Band-Solis als er John Wilkinson an der Ryhtmus-Gitarre vorstellt beginnt John mit „Early Morning Rain“ und es folgt eine komplette von Elvis´gesungene Version sehr zur Freude seiner Fans. Nun folgt Burton an der Lead-Gitarre mit den Songs „What`d I Say“ und „Johnny B. Goode“ von Elvis gelegentlich gesanglich unterstützt. Jerry Scheff und Ronny Tutt folgen nun mit ihren Solis am Bass bzw. an den Drumms. Es wird wieder Zeit für den King. „Love Letters“ folgt stimmlich sehr schön gesungen, man merkt wie sehr Elvis´diesen Song mag. Riesiger Applaus folgt und Elvis läßt die Hallenlichter einschalten, ein Aufschrei geht durch die Menge und Elvis beginnt mit der schönen Balade „Funny how time slips away“ wobei er einige Mädchen küsst und eine schöne Version darbietet. Nun folgt ein weiterer Höhepunkt . „Hurt“ unglaublich was unser Mann immer noch leisten kann, stimmlich perfekt und mit einer Überzeugung gesungen das jeder und ich meine wirklich jeder Fan in der Arena die Intimität und Leidenschaft von Elvis spürt, er ist so voller Kraft und das Publikum reißt ihn zu einer Wiederholung des Schlußpart`s hin um ihn dann Standing Ovations zu zollen.

    Es folgt ein schneller „Hound Dog“ zur Freude seiner Fans. Elvis kündigt „For the good times“ an, Wunder werden wahr !!!, was für eine Rarität zu dieser Zeit, stimmlich sehr gefühlvoll gesungen und fast ohne die kleinsten Textprobleme bietet er diesen schöne Lied dar, wiederum stehende Ovationen für unseren Mann. Nun folgt „The first time ever I saw your face“ und Elvis wechselt während des Songs in eine ganz langsame, gefühlvolle Version, Ergriffenheit und Stille im Publikum machen sich breit, Elvis hat sie alle gefangen in seiner Welt, man spürt seine Leidenschaft so sehr das man sich zu ihm hingezogen fühlen muß, man kann dem nicht entrinnen. Es dauert einige Bruchteile bis die Fans explodieren und großen Applaus spenden. Wie fantastisch, vtl der Höhepunkt des Abend, aber Nein !!! Elvis setzt sich an`s Piano und beginnt mit „Unchained Melody“, er bringt sie alle heute Abend, purer Elvis-Power grandiose Stimme und Ovationen sind sein verdienter Lohn.“Mystery Train / Tiger Man“ folgt und gerade bei Tiger Man bewegt sich unser Mann wieder perfekt im packenden Ryhtmus, klasse Nummer. Viel zu früh, dankt er seinen Fans und verabschiedet sich in den Song „Can`t help falling in Love“, Schreie und unglauben das es gleich vorbei ist machen sich breit, „Nein, er darf noch nicht gehen, wir wollen mehr“ doch der Song ist vorbei, Schreie, Verbeugungen, Küsse und Händeschütteln, DER KÖNIG GEHT und hinterläßt ein Publikum was völlig außer der Fassung ist von diesen grandiosen 70 Minuten Elvis-Magie !!!

    copyright: Foto:  Keith Alverson

    Quelle: Tommy72 – Elvis Fan Forum – Edge Of Reality