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    Von 15:00 Uhr an hatten der Robby und ich uns angestellt, um an der Autogrammstunde mit Ed Bonja und Ted Herold teilnehmen zu können. Hierbei möchten wir der Elvis Presley Gesellschaft e.V. mal unser Dankeschön ausrichten, die diese Autogrammstunde tatkräftig unterstützte und ohne die es wahrscheinlich zu einem Chaos gekommen wäre. Die Autogrammstunde fand in der Galerie der Trinkkuranlage statt. Und Aufgrund der hohen Nachfrage dauerte sie auch was länger. Nach der Autogrammstunde liefen wir noch einmal die vielen Stände mit Elvis-Artikeln ab. Am Stand von Jaqueline Raphael aus der Schweiz, konnte ich ein cooles Elvis- T – Shirt für meinen 4 jährigen Neffen ergattern, der einmal ein richtiger Elvis-Fan werden wird, denn bei dem Lied  „I’m So Lonesome I Could Cry“ wibbelt er bereits ordentlich mit den Beinen und Hüften.

    Nachdem wir dann mehrfach die Trinkkuranlage abgelaufen hatten, mussten wir erstmal was essen und trafen dann auch auf den Elvis-Experten Nr. 1 Helmut Radermacher. Mit ihm hat Elvis-Memories inzwischen eine tolle Kooperation. Es wurde Smaltalk gehalten und dabei stellte uns Helmut dann noch einigen anderen Leuten vor.

    So nun aber nix wie ein Platz gesucht, denn der nächste Elvis Tribute Artist, Shaky Everett, ist an der Reihe und soll hier eine rockige Show abliefern. Ich muß dazu sagen, dass es für mich das erste Mal war, dass ich Shaky Everett sehen konnte. Ich hatte vorher noch nie dieses Live-Vergnügen mit ihm. Doch nun erlebten wir ein Highlight an das ich mich immer wieder gerne erinnern werde. Shaky lud Elvis-Memories noch vor seinen Auftritt hinter die Bühne ein. Wahnsinn, welch eine Ehre war das. Shaky ist ein sehr zuvorkommender und äußerst höflicher Künstler. Wir waren von seiner ganzen Art sehr angetan und erlebten hier, backstage, einen sehr motivierten Elvis-Fan und Künstler. Doch danach mußten wir schnell zurück auf die Plätze, denn die Show sollte losgehen und Shaky würde alles geben. Shaky betrat die Bühne unter großem Applaus und begann dann mit dem Lied „That’s All Right Mama“. Ein sehr rockiges Stück. Shaky brachte es rockig und Rock’n’Roll orientiert. Elvis‘ Orginial-Version war ja noch sehr countryorientiert gewesen. Natürlich gab es wieder Applaus. Danach folgte eine souveräne Version von „Don’t Be Cruel“. Als nächstes kam dann ein Lied, besonders für die Damenwelt. Shaky sang „Are You Lonesome Tonight“. Mit dem nächsten Lied, für das Shaky einen Beifallssturm bekam, erlebte man das erste Highlight der Show. Shaky Everett sang den wunderbaren Gospel-Song „There Is No God But God „. Hammer mäßig kann ich dazu nur sagen. So nun wurde wieder ein bisschen das Jahr 1956 reflecktiert mit dem Lied „Love Me“. Und weil es so schön war folgte gleich das nächste Highlight, dass eigentlich auch einen Filmsong darstellte. Es ist ein Lied, dass besonders bei den deutschen Elvis-Fans beliebt ist. Shaky bringt eine sehr lustige und coole Version von „Wooden Heart“. Weiterer heftiger Beifall und begeistertes Kreischen waren die Folge. Nun mußte er das Publikum wieder etwas abkühlen und das tat er mit „Heartbreak Hotel“. Danach ließ er die Fans wieder an seiner eigenen Religiösität teilhaben und sang ein Lied aus dem Album His Hand in Mine von 1960. Es war „Working On The Building“. Auch Shakeys Version strotzte von Religiösität, die man überall spüren konnte. Und so verrückt das klingt, als ich dabei die große Fahne im Hintergrund ansah bei der für das 11th European Elvis Festival Werbung gemacht wurde, sah ich wie der Wind die Fahne so in die Richtung bließ, dass man einen lächelnden Elvis sehen konnte. Der King war also mit dabei und hatte offensichtlich seinen Spaß. Jetzt folgten ein paar Klassiker die aber alle sehr soverän von Shaky interpretiert wurden. Es waren die Lieder: „Blue Suede Shoes“, „Hound Dog“; „Love Me Tender“, „All Shook Up“ und „(Let Me Be Your) Teddy Bear“. Und weil die Show so richtig klasse war, gab es auch die nächsten Highlights von Shaky so z. B. „It’s Now Or Never“, „One Night (with you) und „Burning Love“. Elvis beendete seine Show natürlich immer mit „Can’t Help Falling In Love“. Shaky tat dies nicht. Er brachte eine tolle Version des Liedes doch leitete damit nicht das Ende der Show ein. Vielmehr brachte er jetzt noch 2 Elvis-Super Songs, nämlich „Devil In Disguise“ und „Flaming Star“. Wenn Shaky aber gedacht hat, er kann dann die Bühne verlassen, dann sah er sich getäuscht, denn aus vollen Kehlen schrie das Publikum nach Zugaben. Während der große Elvis, schnell die Bühne verlassen hätte, kehrte Shaky zu einer Zugabe zurück. Das Publikum dankte es ihm mit Beifallsstürmen. So ging für uns eine wunderbare Konzert-Veranstaltung zu Ende. Doch das war  für uns noch nicht das Ende des tollen Tages. Jetzt kam noch ein weiteres großartiges Highlight des Tages. Es war die Talkrunde mit Ed Bonja, dem Konzertfotografen von Elvis, der den King in der Zeit von 1970 bis 1976 fotografierte.

    An dieser Stelle möchten wir den Robby zu Wort kommen lassen, der ja den Ed Bonja vorher noch nicht kannte.

    Meine erste Begenung mit Ed Bonja war während der Autogrammstunde gewesen. Ich war ein wenig nervös gewesen, jemanden zusehen, der Elvis sehr nah gewesen ist.
    Daher freute ich mich schon auf die Talkrunde. Als die Talkrunde begann hörte ich äußerst gespannt die Geschichten, wie es damals war, mit Elvis auf Tour zu sein oder ihn kennen zu lernen. Das fand ich sehr schön. Für mich war es das erste Mal gewesen, dass ich das hörte. Dann kam natürlich der Punkt, wo auch wir Fans Fragen stellen konnten. Als ich dann an die Reihe kam, war ich schon gespannt auf die Antworten, auf meine Fragen.
    Meine erste Frage war. ,,Was war Ihr schönstes Konzerterlebnis?“ Mit dieser Frage hatte ich wohl voll ins Schwarze getroffen, da die Antwort sehr emotional war und Ed kurz zu weinen begann. Es war im November 1971 in Philadelphia gewesen.  Bei diesem Auftritt war Ed sehr krank gewesen. Er erlebte etwas, was nur sehr wenige Leute erlebt hatten. Es war im Flugzeug gewesen, auf dem Rückflug, nach der Show. Elvis stieg ein und hatte zu keinem etwas gesagt, er ist direkt zu Ed gegangen, da er gehört hatte, dass er krank ist.
    Elvis kniete sich vor Ed hin und fragte ihn: ,,Ed, ist alles ok?“ Er nahm ihn in seinen Arm und legte seine hand auf sein Bein. Das zeigte, wohl am besten, dass Elvis Presley nicht nur der  King of Rock N Roll war, sondern auch eine sehr menschliche und liebevolle Seite hatte.
    Daher war es für Ed das schönste Konzerterlebnis. Mein zweite Frage war. ,,Wie haben sie von Elvis‘ Tod erfahren?“
    Ed antworte, dass er  ein Tag vor Elvis‘ Tod mit einigen Leuten gesprochen habe, was wäre, wenn auf einmal ein Anruf kommt und es wird gesagt Elvis ist Tod. Mein Gedanke war auf einmal, hatte Ed Bonja eine Vorahnung gehabt?
    Dann am nächsten Tag kam dann dieser Anruf und Ed hatte zuerst gedacht es wär ein schlechter Scherz gewesen, da er genau ein Tag vorher dies gesagt hatte. Es war aber kein Scherz.
    Meine Fragen waren beantwortet und ich sagte danach noch zu Thomas. ,,Damit hatte ich nicht mit gerechnet,   ich dachte immer, da kommt nur ein Datum oder nur ein Name von einem Konzert zb ( Aloha).

    Danke Robby. Man Sollte an dieser Stelle noch erwähnen, dass die 1. Vorsitzende der Elvis Presley Gesellschaft e.V. gerade ein paar Stunden vorher aus Memphis, von der Elvis-Week zurück gekehrt war, und dass sie für alle Fans bei der Talkrunde die Übersetzung gemacht hatte. Danke Mary das war eine grandiose Leistung.

    Leider ging für uns dann gegen 20:30 Uhr mit dem Ende der Talkrunde auch ein toller Tag mit vielen wunderbaren neuen Erfahrungen zu Ende. Nun hieß es die Heimreise antreten, während andere Fans noch die Möglichkeit hatten Ted Herold und Dr. Kingsize live zu erleben. Wir mußen nach hause, aber versprachen, wir kommen wieder, im kommenden Jahr.

    Fotos 1 bis 3 Heiko Jönsson, Foto: 4 Michael Ehrenberg, Fotos: 5 und 6. Marvin Krupp