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    Das diesjährige Elvis-Festival in Bad Nauheim war wieder geprägt von einer Vielzahl von Veranstaltungen, die vom 16. August 2013 helmut und ich(Elvis‘ Todestag) bis einschließlich 18. August 2013 stattfanden. Elvis-Memories war aus privaten Gründen aber erst am 18. August 2013 vor Ort. Daher können wir über die Geschenisse vom 16. und 17. leider nicht berichten. Aber am 18. August 2013 kam ein Teil des Teams von Elvis-Memories in Bad Nauheim an. Zu dieser Zeit, es war ca. 11:00 Uhr, war in Bad Nauheim schon ein reger Trubel und viele Elvisfans waren unterwegs. Zuerst entschlossen wir uns, vor Elvis‘ Haus in der Goethestraße 14 zu stehen . Das ist ein muss, wenn man Bad Nauheim besucht. Teamleiter Robby ließ sich dort mit seiner Familie ablichten, damit auch seine Frau und die beiden Kinder mal vor einem Elvishaus stehen konnten. Nach dieser kleinen ganz privaten Fotosession ging es auf ins Hotel Dolce, zum Veranstaltungsort der Events, die für den Sonntag geplant waren. Dort angekommen, treffe ich erstmal unseren Partner Helmut Radermacher, mit dem ich auch privat eng befreundet bin. Mit Helmut hat Elvis-Memories eine sehr enge Zusammenarbeit und bietet exklusiv auch für seine Mitglieder das Magazin Golden Boy Elvis an. Das Treffen mit Helmut und Karin war sehr schön und ich war sehr glücklich beide wiedergetroffen zu haben. Helmut Radermacher war Ute aus Washingtonin der Foto-Ausstellung von Ed Bonja Tourfotograf von Elvis Presley von 1970 bis 1976. Eds Bilder in der Ausstellung waren sensationell. Ed hatte auch viele Fotos ausgelegt, die man kaufen konnte und die er signierte. Nachdem ich einige Zeit in der Ausstellung verbracht habe, traf ich eine sehr gute Freundin nämlich die liebe Ute Ettinger Mekhail aus Washington, die extra zum 36. Todestag von Elvis, zum 12th European Elvis-Festival nach Bad Nauheim gekommen war. Darüber freute ich mich sehr, denn die Ute gehört zu den amerikanischen Freunden von Elvis-Memories. Nach einem tollen Foto mit Ute kam mein erstes spannendes Event des Tages auf mich zu. Ich ging zur Talkrunde von Joe Esposito. Darauf habe ich mich schon sehr gefreut, denn Joe Esposito war einer derjenigen die ich bisher noch nie persönlich kennenlernen konnte. Daher kann man auch sicherlich meine Aufregung und Neugier verstehen, die ich an diesem Tag spürte. So, bei der Talkrunde angekommen, betrat ich aufgeregt den Saal,wo die Talkrunde stattfinden konnte. Es dauerte einige Zeit, bis sich der Saal füllte. Immer mehr Menschen trafen ein und ich sah auch Freunde von mir, mit denen ich das Glück hatte im Jahr 2008 eine wunderbare Memphis-Reise gemacht zu haben. Dann endlich, mit einger Verzögerung ging es los. Als erstes wurde Joe kurz vorgestellt und danach durfte er sich, im Auftrag 1081187_177501275765490_1124568760_nder Stadt Bad Nauheim in das Goldene Buch der Stadt eintragen. Der Bürgermeister von Bad Nauheim fühlte sich sichtlich geehrt. Joe war darauf mächtig stolz und er freute sich total, obwohl ich aber nicht weiß, ob er wirklich weiß, was so ein Eintrag in ein goldenenes Buch für einen Menschen bedeutet. Nun, wenn es so ist, sei es ihm verziehen immerhin ist Joe ein Mann der mittlerweile auch die 70 überschritten hat. Allein, dass Joe diese Chance bekam, war für mich schon ein unvergessliches Erlebnis, denn auch Joe Esposito gehört zu den Menschen, denen Elvis immer vertraute. Dann begann die Talkrunde und die 1. Vorsitzende der EPG, Maria Hesterberg begleitete die Talkrunde mit Joe Esposito. Sie übersetzte viele Fragen der Fans und die Antworten von Joe. Interessant dabei zu bemerken war, dass sich an diesem Sonntag viele Fans aus England und Holland bei der Talkrunde befanden. Und das machte die Talkrunde noch interessanter. Viele Fragen wurden gestellt, die man hier gar nicht alle wieder geben kann. Aber auf ein paar Dinge möchte ich trotzdem eingehen. Zuerst fand ich es sehr interessant zu erfahren, dass Joe keinen Kontakt zu den Leuten hat, die Bücher über Elvis geschrieben haben, in denen Elvis schlecht bez. abwertend dargestellt wird, denn1082337_177501269098824_1297213473_n diese Menschen haben den wahren Elvis entweder nie gekannt oder nur auf seine Kosten gelebt. Joe betonte dabei immer, dass Elvis ein wundervoller Mensch war, mit einem sehr tiefen Glauben zu Gott und einer ehrlichen Großzügigkeit, bei der er sich niemanden erkaufen mußte, sondern vielmehr von Herzen heraus verschenkte. So erzählte er eine Geschichte, als Elvis mit seinen Freunden vor einem Cadillachändler eine Frau stehen sah, die sich regelrecht die Nase an der Schaufensterscheibe platt drückte. Elvis sah welches Auto die Frau ansah. Er ging in den Laden kaufte den Wagen für die Frau, ließ sich die Schlüssel geben und ging aus dem Laden direkt auf die Frau zu. Dann sagte er zu ihr: ,,Hier sind die Schlüssel zu dem Wagen, er gehört dir, du mußt nur noch die Papiere ausfüllen. Man kann sich sicherlich vorstellen dass die Frau der Ohnmacht nahe war, als sie wußte wer ihr da das Auto schenkte. Dies ist nur ein Beispiel für die Großzügigkeit von Elvis Presley. Eine weitere Aussage fand ich ebenfalls sehr interessant. Joe erzählte, dass Elvis und Ann Margret aus Viva Las Vegas, sehr eng befreundet waren und Elvis auch in Ann Margret verliebt war. Doch er sagte Joe auch das es für ihn schwierig sei mit nur einer Frau und so war es sicherlich auch nicht1078124_177501279098823_897964742_n verwunderlich, dass er neben Ann Margret noch weitere Affairen hatte. Elvis liebte die Frauen und die Frauen liebten Elvis, war es da verwunderlich? Nein sicherlich nicht. Und übelnehmen konnte man das dem King auch nicht. Denn auch Joe verstand die Haltung von Elvis nur zu gut, denn ihm ging es ja genauso wie er zugab. Eine weitere Frage war zum Beispiel, ob Joe irgendein Lieblingslied von Elvis hatte, dass ihm besonders gefiel. Hier sagte Joe, dass er kein spezielles Lieblingslied habe, da er alle Lieder die Elvis aufnahm toll fand und Elvis‘ ein absoluter Perfektionist bei seinen Aufnahmesessions war, denn er hatte genaue Vorstellungen wie ein Lied zu klingen hatte, wenn er es aufnahm.

    Die Talkrunde ging auch schon langsam ihrem Ende entgegen. Doch da gab es noch eine Dame, die an Joe eine sehr interessante Frage stellte, nämlich: ,,Warum trug Elvis bei vielen Gelegenheiten seines Urlaubs in Hawaii am Strand beziehungsweise im Wasser immer ein T-Shirt? Nun, hier konnte auch Joe sich ein Lächeln nicht verkneifen und sagte der Frau, dass Elvis diese T-Shirts deswegen trug, um sich vor Sonnenbrand zu schützen. Damit tat er also etwas allzu1208621_177501265765491_1920840705_n menschliches, dass wir schließlich auch tun. Dies zeigt glaube ich einmal mehr, dass auch Elvis Presley einfach nur ein Mensch war, und als solcher auch wahrgenommen werden wollte und nicht als eine Art Ikone. Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Talkrunde für mich ein wundervolles und bereicherndes Erlebnis war, dass ich in meinem ganzen Leben nicht mehr vergessen werde. Es war wundervoll Joe Esposito endlich persönlich kennenlernen zu können und so kann man sich vorstellen, wie sehr ich mich darauf freute, zusammen mit meinem Team beziehungsweise einem Teil meines Teams, Joe die Ehrenmitgliedschaft überreichen zu können. Doch das und meine Erlebnisse beim Konzert mit Dennis Jale und der TCB-Band erfahrt Ihr im zweiten Teil meines Eventberichtes.

    Ich möchte mich an dieser Stelle noch beim Fotografen Carjo Rode bedanken, der mir diese wundervollen Bilder von Joe zur Verfügung stellte.

    Fotoquellen: Fotograf Carjo Rode /Ute Ettinger Mekhail (Washington USA)