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    Der nächste Morgen, der 21. Januar 2012, war natürlich auch wieder von großer Aufrgeung geprägt. Zuerst einmal ging es zum Frühstücken. Da der heutige

    Glen D. Hardin und ich in Bischofsgrün

    Tag viele Aktivitäten in sich bergen sollte, aß ich erstmal ordentlich, denn bis auf einen Snack würde es heute nicht viel geben. Auf dem Programm standen die Talkrunden mit den Gästen. So begann dann ab ca. 11:00 Uhr die Talk-Runde mit Sam Thompson, Paul Leim und Glen D. Hardin im Restaurant des Hotel Kaiseralm. Sam und auch die beiden anderen Gäste hatten viele interessante Dinge zu erzählen. So erfuhr man beispielsweise von Glen D. Hardin auf die Frage eines Fans im Publikum, ob Elvis bei der Aloha Show nervös gewesen sei und er dies gemerkt hätte, dass er selbst und auch die anderen Band-Mitglieder nix davon gemerkt hätten, weil Elvis unglaublich professionell gewesen sei. Wenn es so war, dann habe er sich das nicht anmerken lassen.

    Glen ist einfach ein wunderbarer Mensch.

    Doch auch Sam Thompson hatte einige interessante Geschichten zu erzählen.

    Talkrunde mit Glen und Sam

    Er ist ebenfalls ein äußerst liebevoller Mensch, der sehr geduldig gegenüber den Fans ist. Eine seiner Geschichten die erzählte, handelte davon wie er Vater wurde und Elvis ihn und seine Frau im Krankenhaus besuchte. Diese Geschichte ist so amüsant, dass ich sie Euch hier keineswegs vorenthalten will. Bei Sam’s Frau Louise setzten die Wehen ein und sie kam ins Krankenhaus. Als Elvis davon erfuhr, kam er natürlich sofort mit Linda Thompson und einigen seiner Bodyguards ins Krankenhaus, um Sam und seine Frau zu besuchen. Da er aber nicht wußte in welchem Zimmer Louise lag, ging er zu jeder Zimmertüre, öffnete diese und fragte leise ob Louise da ist. Er hörte alle möglichen Geräusche von einem leichten Aufchreien bis hin zu Seufzern. Das gleiche Spiel machte er nun Türe um Türe, Zimmer um Zimmer. Sam wunderte sich nun, warum es auf einmal so laut auf dem Krankenhausflur wurde, und er sah Elvis und hinter ihm eine ganze Menge kranker und schwangerer Frauen die ihm schreiend und seufzend hinterher liefen. Sam erschrack fast bei dem Anblick und winkte Elvis nun zu sich. „Hier hinten sind wir“. Somit kam er dann direkt zu ihnen ins Zimmer. Doch Louise war nicht allein im Zimmer. Sie hatte noch eine Zimmer-Genossin, die nun auch in den Genuß kam, Elvis kennenzulernen. Die Zimmer-Nachbarin bekam das aber alles nicht so mit und erzählte Louise am nächsten Morgen. „Wissen Sie, ich hatte die letzte Nacht einen merkwüridgen Traum. Ich träumte, Elvis Presley hätte vor meinem Bett gestanden und Ihren Namen gerufen“.

    Wow, dachte ich. Solche Geschichten kennst du noch gar nicht. Und es war sehr schön, dass ausgerechnet Sam diese erzählte. Nach dieser Talk-Runde verabschiedeten sich die Gäste und wir machten ein kurze Pause, dann ging es aufgrund der Programmänderung

    Ronnie Tutt und Jerry Schilling beim Talk

    direkt mit den nächsten Musikern weiter. Die Prgrammänderung war notwendig geworden, da wir heute abend noch ein Konzert erleben sollten. Es standen noch ein paar Proben an. Von daher war es notwendig die Talk-Runden vor zuverlegen. Das stellte aber für uns Fans kein Problem dar. Die beiden nächsten Talk-Gäste waren Ronnie Tutt und Jerry Schilling. Jerry war ein sehr freundlicher Mann, der mir bereits einen Tag vorher einfach im Aufzug begenete, so wie auch Ronnie Tutt. Nun erzählte er hier, dass er seine Geschenke von Elvis immer noch besitze. Er wohnt noch immer in dem Haus, dass ihm Elvis 1974 kaufte und er hatte auch immer noch den Ring, den er von Elvis einmal geschenkt bekam. Das macht ihn gleich noch viel sympathischer, denn er weiß offenbar die Dinge die er geschenkt bekommt, sehr zu schätzen. Jerry berichtete, dass er Elvis 1953 oder 1954, so genau weiß ich das jetzt nicht mehr, kennenlernte, als er von Elvis‘ damaligen Freunden angesprochen wurde, ob er nicht Lust hätte mit Football zu spielen. Er tat es und lernte dort Elvis kennen, der damals noch völlig unbekannt war. Auch Ronnie erzählte, dass er bei vielen Konterten mit Elvis‘ dabei war und er aber hin und wieder auch schon mal durch Abwesenheit glänzte, wenn er andere Vertragsverpflichtungen hatte. Doch Elvis war immer froh, wenn Ronnie wieder am Schlagzeug saß. Obwohl Ronnie durch den Tod seines Sohnes einen schweren Verlust erlitten hatte, war er froh, hier gewesen zu sein um mit den Fans zusammen sein zu können.Dies bedeutete ihm sehr viel.

    An dieser Stelle möchte ich auch mal der Übersetzerin Maria Hesterberg von der Elvis Presley Gesellschaft danken. Sie hatte es

    Marry, Ronnie, James und Markus beim Talk

    wahrlich nicht leicht, dann manchmal sprachen die Musiker einige Minuten lang und da ist es schwer alles im Kopf zu behalten, was erzählt wurde. Doch Marry schaffte das mit Bravour. Nachdem auch diese Talkrunde zu Ende war und sich Jerry und Ronnie verabschiedeten, gab es wieder eine kurze Pause und dann kamen die letztenTalk-Gäste an diesem Tag. Es waren Norbert Putnam und der Gitarren-Altmeister James Burton. Markus Henfling stellte beide, wie schon bei den anderen Talk-Gästen üblich, kurz vor. Er erzählte etwas über seine Gäste und dann kamen wieder Fragen aus dem Publikum. Bei James war für mich sehr interessant, dass er Elvis eigentlich schon seit 1955 kennt. James und Elvis sind beide damals bei Louisiana Hayride aufgetreten, doch der Chef des Hayride, Horace Logan, wollte nicht das an einem Tag 2 Musiker mit dem gleichen musikalischen Stil auftreten. Von daher ließ er James in der Woche auftreten, während Elvis fast immer nur am Wochenende auf der Bühne stand. So erfuhr man zwar voneinander, aber es ergab sich einfach keine Möglichkeit sich während dieser Zeit kennenzulernen oder gar zu sehen. James und Elvis lernten sich somit erst 1969 richtig kennen, als James gefragt wurde ob er mit Elvis auf Tournee gehen wollte. Von Norbert Putnam zum Beispiel erfuhr man, dass er bei den letzten beiden Studio-Sessions von Elvis 1976 mit in Graceland war. Norbert jedoch war niemals live mit Elvis aufgetreten. Eine Erfahrung die er gerne gemacht hätte, die sich aber nie ergeben hatte.

    Nach dem Ende der Talk-Runden fuhren die Musiker schon mal vorab nach Kulmbach um für das Konzert am Abend zu proben. Wir hatten noch Zeit für einen kleinen Snack und dann um ca. 17:20 Uhr trafen wir uns am Bus 2 der uns zum Konzert nach Kulmbach bringen sollte, denn hier traten dann Dennis Jale, seine Band die Jam Gang und die TCB-Band auf. Das Konzert war das einzige in Deutschland und Bestandteil der Europa-Tournee von Dennis Jale und der TCB-Band. Hier ein paar Impressionen von den Proben, bei denen Heiko Jönsson anwesend war, und der dazu ein paar tolle Bilder von den Proben lieferte.

    Norbert Putnam und James Burton

    Glen bei den Proben

    Derweil bereiten wir uns im Bus schon mal auf das Konzert vor. Ich versuche noch, bevor ich in den Bus

    Markus Henfling und ich.

    steige, ein Foto mit dem Veranstalter und Organisator Markus Henfling zu bekommen. Das gelingt mir auch. Und ein guter Freund, der Angelo aus Luxemburg macht diesen Schnappschuß.

    Nach einiger Spannung war es dann soweit, die Busse die uns zu dem Konzert bringen sollten, fuhren los. Nach etwas über 1 Stunde glaube ich waren wir dann da und gingen in die Halle. Das Konzert begann so ca. um 20:00 Uhr. Als wir dort ankamen war die Hölle los. Viele Menschen waren da. Es wurde auf der einen Seite getanzt. Auf der anderen Seite gab es verschiedene Elvis-Shops, von der Elvis Presley Gesellschaft, vom Golden Boy Elvis und von Elvis Matters. Tja hier wurde ich mal wieder einiges an Geld los so ca. 150 Euro. Das ist aber auch immer schlimm, wenn man Dinge sieht die man gerne haben will. Naja dieses Mal habe ich nicht lange überlegt, sondern zugeschlagen und mir LPs von FTD und FTD Cds geholt. Außerdem bekam ich endlich mein langersehntes Helmut Radermacher-Autogramm.

    Dann dauerte es auch nicht mehr lange und die Show ging los, nachdem wir unsere Plätze im Konzertsaal eingenommen haben. Als erstes kam Markus Henfling auf die Bühne und begrüßte uns alle. Dann bedankte er sich bei allen Mitwirkenden und schon ging es los. Der Vorhang ging auf und wir bekamen die wohl bisher beste Show dieser Europa-Tour zu sehen. Dennis und die TCB-Band hatten es so richtig drauf. Wir hörten Lieder aus den 50er, 60er und den 70er Jahren und die Altmeister aus Elvis‘ Musiktruppe hatten es noch immer den Drive. Aber wie. James legte Gitarren-Solos hin die hat man so noch nie gesehen. Er hatte nicht nur Spaß am Konzert, nein er machte auch Spaß. Pianist Glen D. Hardin war da nicht anders, auch er ging ab wie eine Rakete. Doch die absolute Krönung dieser Show war das doppelte Schlagzeug. Ronnie Tutt und Paul Leim trommelten was das Zeug hergab  und gaben der Musik so ein völlig neues Flair. Zwischendrin, wenn das Publikum zu sehr aufgeheizt wurde, gab es eine leichte Abkühlung in Form von Geschichten die Sam Thompson und Jerry Schilling von Elvis erzählten. Sie waren somit in die Konzert-Tournee mit integriert. Das war ein ganz neues Gefühl. Doch auch Dennis Jale

    Dennis rockt

    war einfach spitze. Er ist ein Sänger der kein Imitator ist, sondern vielmehr möchte er die Musik von Elvis dem Publikum näherbringen. Er hatte dann auch das beste Kompliment für die TCB-Band auf Lager, in dem er sagte, er habe gehört, dass die Rolling Stones die wohl härteste Rock’n’Roll-Band wären, doch er denke das stimmt nicht denn die TCB-Band wäre da viel besser. Dem war absolut nichts mehr hinzu zufügen. Am Ende der Show gab es Beifallsstürme, wie sie wohl nur selten zu erleben sind. Etliche Zugaberufe halten durch den Konzertsaal. Und dann kamen die Musiker zurück und rockten nochmal für das Publikum. Alle waren aufgestanden und applaudierten. Nach dem Ende der Show konnten all die Fans, die nicht in Bischofsgrün waren sondern nur zum Konzert nach Kulmbach angereist waren, Autogramme von allen Musikern bekommen. Selbstverständlich auch von der TCB-Band und Dennis Jale. Da wir schon Autogramme hatten, setzten wir uns draußen in die Vorhalle hin und warteten bis uns die Busse zurück zum Hotel fuhren. Im Bus wurde noch viel über das Konzert, die TCB-Band und Elvis erzählt, dabei lernte man völlig neue Elvis-Fans kennen und konnte neue freundschaftliche Kontakte aufbauen. Zurück im Hotel, durfte man sich dann entweder zu Bett geben und den Abend langsam ausklingen lassen, oder man gehörte zu den Hartgesottenen Fans, die noch einmal die Elvis-Disco von Helmut Radermacher besuchten und bis 3:00 Uhr in der Früh auf der Tanzfläche abrockten. Doch dann war auch die schöne Elvis-Disco vorbei und man ging zu Bett.

    Der nächste Morgen, es war der 22. Januar 2012, war bei allen ein ehr schwerer Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück hieß es für alle voneinander Abschied nehmen. Doch ein paar kleine Highlights bot auch dieser Morgen noch. So konnte man hinter uns direkt Jerry Schilling bei Frühstück erleben und Sam Thompson und James Burton kamen kurz bei uns vorbei winkten und verabschiedeten sich von uns.

    Für mich ging dann mit der Heimreise, ein Event der Superlative zu Ende. Es war das erste TCB-Weekend, dass ich erleben durfte und dafür danke ich an dieser Stelle noch Markus Henfling, dem Organisator, Helmut Radermacher vom Golden Boy Elvis, und dem belgischen Fanclub Elvis Matters, denn die alle waren maßgeblich an der Unterstützung dieses Events beteiligt.

    Vielen Dank an Euch:

    Thomas

    Bildquellen: Heiko Jönsson/Deutschland

                              Angelo Simoni/Luxemburg

                              Uwe Wagner/ Deutschland

    Hier noch ein paar Foto-Impressionen:

    Die Musiker bedanken sich beim Publikum

    freundschaftliche Verbundenheit

    Jerry und Sam erzählen Geschichten über Elvis 

    Ein volles Haus