IN MEMORY TO OLIVER FLECHT
IN MEMORY TO OLIVER FLECHT
Archive
Graceland Cam
Graceland Cam
Mitglied werden
  • Newsletter Anmeldung




  • Werden Sie Mitglied
    Golden Boy Elvis
    Golden Boy Elvis
    Elvis Tribute Show
    Elvis Tribute Show
    ELVIS WEEKEND IN LUXEMBURG
    ELVIS WEEKEND IN LUXEMBURG
    USA-Reisen
    USA-Reisen
    Elvis-Memories bei Facebook
    Eventberichte
    image
    Interviews
    ElvisPresley1972
    Elvis Konzertberichte
    elinconc
    Elvis Sony Music CD’s
    Elvis Sony Music CD’s
    Elvis FTD CD’s
    Elvis FTD CD’s
    Elvis Vinyl
    Elvis Vinyl
    Elvis Bücher in Deutsch
    Cover B
    Elvis Bücher in Englisch
    Elvis Bücher in Englisch
    Bear Family Records
    Bear Family Records
    Links
    Icon-Links
    Besucherzaehler

    Auf dieser Seite möchten wir Menschen interviewn, die sich für Elvis‘ musikalische Erbe einsetzen. Wir führen diese Interviews in unregelmäßigen Abständen mit Fans, Künstlern, Veranstaltern von Elvis-Events, oder mit Weggefährten von Elvis durch.

    Da wir das Recht auf freie Meinung uneingeschränkt akzeptieren, werden wir auch keines dieser Interviews kürzen oder gar zensieren. Wir lassen all die Leute, die wirklich was für Elvis tun, gerne zu Wort kommen. Und wie immer wird sich Elvis-Memories auch hier vollkommen neutral verhalten.

    Unser erstes Interview führten wir mit Markus Henfling, dem Veranstalter und Organisator der mittlerweile in Deutschland schon sehr berühmten Elvis-Weekends. Wir möchten Markus an dieser Stelle danken, dass er sich für uns die Zeit nahm und auf all unsere Fragen antwortete. Um bei den Interviews die wir hier ungekürzt in Schriftform wiedergeben, eine gewisse Übersicht zu wahren haben wir die Fragestellungen mit F und nummeriert gestaltet. So werden wir auch mit zukünftigen Interviews verfahren.

    F1. Wann hattest du die Idee, das erste Mal eine eigene Elvis-Veranstaltung zu machen, und wie kam es dazu, welche Umstände waren die Auslöser?

    Hallo Thomas, zunächst möchte ich mich bei dir und deinem Team von elvis-memories.de für dieses Interview und eurem Interesse bedanken.
    Zu deiner ersten Frage muss ich kurz ausholen. Ich bin seit mehr als 35 Jahren Elvis-Fan. In all diesen Jahren habe ich mir eine große Elvis-Sammlung aufgebaut, in denen sich auch persönliche Gegenstände aus dem Besitz von Elvis befinden. Da ich diese Dinge jedoch immer nur gut `gelagert` bei mir zu Hause hatte, kam ich auf die Idee, eine Ausstellung zu machen, um den Fans die Gelegenheit zu geben, diese Dinge zu sehen. 2004 war es dann soweit. Im Rahme des Jubiläums „50 Jahre Rock`n Roll“ präsentierte ich in Bayreuth meine erste eigene Elvis-Ausstellung. Die Reaktionen darauf, sowohl durch die Medien als auch durch die Fans, war so überwältigend, dass andere Städte die Ausstellung aufmerksam wurden. Es folgten im Verlauf der nächsten Jahre Ausstellungen in verschiedenen Städten Deutschlands – Hof, Wunsiedel, Erfurt … und auch in  Belgien, Holland und der Schweiz war es möglich, Teile meiner Sammlung in Ausstellungen zu zeigen. Die Elvis-Ausstellung im Jahr 2004 brachte mich auch auf die Idee eine Elvis-Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Es sollte eine Veranstaltung sein, die sowohl die Elvis-Fans als auch Menschen anspricht, die mit der Musik von Elvis groß wurden, und sich gerne in die Zeit zurückversetzen wollten. Das Konzept ging auf. 2005 gelang es in Bayreuth „Die lange Elvis-Nacht“ zu veranstalten, zu der sich rund 300 Fans einfanden, ein großer Erfolg damals. „Die lange Elvis-Nacht“ war eine gekonnte Mischung zwischen Live-Musik, Disco und Leinwand … Wir hatten eine große Tanzfläche und ich muss sagen, da ging so richtig die Post ab.

    Das Interesse an dieser Veranstaltung war so groß, dass bei späteren Elvis-Nächten u. a. Oberfranken TV eine 15 Minuten lange Sendung darüber machte und selbst der Bayerische Rundfunk war bei einer späteren Elvis-Nacht vor Ort um in der Abendschau darüber zu berichten.
    Die Idee entstand eigentlich dadurch, weil in unserer Gegend – Süddeutschland – in Sachen Elvis fast nichts geboten wurde. Immer wenn man eine Elvis-Veranstaltung besuchen wollte musste man ganz weit fahren. Also dachte ich mir, wieso holen wir nicht einfach alles hierher und versuchen es. Es hat geklappt und war der Auslöser für Veranstaltungen, deren Ausmaß ich zum damaligen Zeitpunkt nicht ahnen konnte.

    F2. Ich habe dich erstmals bei der langen Museumsnacht in Erfurt 2007 kennengelernt. Wie war für dich die Zeit dort, was hat dir gefallen und wie war die damalige Zusammenarbeit mit der EPG und ihrem damaligen ersten Vorsitzenden und der Elvis-Intressengemeinsacht Elvis Galaxy Erfurt?

    Die Ausstellung in Erfurt 2007 hat sehr viel Spaß gemacht. Die Ausstellung fand im dortigen „Völkerkundemuseum“ statt. Alle dort waren sehr bemüht diese Ausstellung zu einem besonderen Ereignis werden zu lassen und rückwirkend betrachtet haben sie das auch geschafft. Schon im Vorfeld war das Interesse an dieser Sonderausstellung sehr hoch. Bei der Presskonferenz fand sich nicht nur regionale Pressemitarbeiter sondern sogar die „dpa“ ein. Es wurde um die Ausstellung herum ein schönes Programm auf die Beine gestellt und die Eröffnung fand im Rahmen der `langen Nacht der Museen` statt. Es war eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Museum und mir hat vor allem gefallen, dass Elvis einen Platz in einem `richtigen` Museum gefunden hatte, wenn auch nur auf bestimmte Zeit.

    Du fragst mich, wie die  Zusammenarbeit mir der EPG und Elvis Galaxy Erfurt war. Ich muss sagen, dass beide vor Ort waren und sich präsentiert haben, eine direkte Zusammenarbeit meinerseits und den beiden Vereinen gab es jedoch nicht. Jeder war da und für sich selber zuständig. Die EPG hatte im Vorfeld eine kleine Vorankündigung in ihrem Magazin gemacht und einen Nachbericht.  Sie hatte aber mit der Ausstellung und der Organisation der Museumsnacht nichts zu tun, weshalb auch keine direkte Zusammenarbeit stattfand. Es fand im Rahmen der Museumsnacht noch eine Talkrunde statt, bei der alle teilnehmen und sich vorstellen konnten, aber das war es dann eigentlich schon.

    F3. Wann wurdest du zum Elvis-Fan?

    Wie ich schon sagte, bin ich seit mehr als 35 Jahren nun Elvis-Fan. Ich hatte Elvis für mich entdeckt, eigentlich ohne zu wissen, wer oder was er war. Ich hatte als Kind, ich müsste 8 Jahre gewesen sein, einen Schallplattenspieler zum Geburtstag geschenkt bekommen. Nun mussten natürlich auch Platten her. Also schnappte ich mir eine Kiste von meinem Vater, in der sich seine Singles aus den 50`er Jahren befanden und ich hörte mir die alle durch. Bei einer Platte blieb ich aber immer hängen und hörte diese immer und immer wieder. Ich wusste damals nicht, wer der Sänger war, ich fand es einfach nur cool. Es handelte sich, wie könnte es anders sein, um Elvis und seiner Single „I Got Stung`. Ein Bild zu dem Sänger erhielt ich Ende 1976 als im Bayerischen Fernsehen drei Elvis-Filme gezeigt wurden – King Creole, Speedway und Viva Las Vegas. Nachdem ich dann auch noch das Bild von Elvis dazu im Kopf hatte, hatte mich der „Elvis-Virus“ erwischt und nie wieder los gelassen. Das mal als Kurzfassung.

    F4. Welches war deine erste LP von Elvis?
    Meine erste LP die ich von Elvis kaufte war „Elvis Sings Flaming Star“

    F5. Seit wann genau machst du deine sehr erfolgreichen Elvis-Weekends?

     Das erste Elvis-Weekend fand 2008 statt. Als meinen special Guest hatte ich Larry Geller vor Ort. Wir hatten schon längere Zeit zuvor darüber gesprochen, dass ich ihn mal nach Deutschland einladen möchte, bis es dann im Jahr 2008 tatsächlich klappte.  Es war sehr spannend, klar, war ja auch das erste Elvis-Weekend mit einem Konzept, dass es nie zuvor gab. Aber das Hotel Kaiseralm, in denen das Elvis-Weekend immer stattfindet, war kurze Zeit nach Ankündigung komplett ausverkauft. Ich war wirklich überrascht aber auch erleichtert, denn es ist natürlich immer eine finanzielle Angelegenheit und das Risiko muss jemand tragen. Es geht ja doch bei so einem Projekt um viel Geld, was manch einer vielleicht nicht erkennt und die Arbeit im Vorfeld sieht auch keiner. Wenn ich hier kurz ausholen darf, meine jeweiligen Elvis-Weekend sind etwa bereits ein Jahr im Voraus in Planung. Es muss ja zunächst ein Termin gesucht und gefunden werden, an dem das Hotel Kaiseralm noch nicht gebucht wurde. Nun ist ja bekannt, dass gerade dieses Hotel über das ganze Jahr hinweg, immer sehr gut gebucht ist. Schon das macht eine Planung von einem Jahr im Voraus notwendig. Dann müssen die Gäste ausgewählt werden, die Musiker,  über Gagen verhandelt werden, Flüge müssen gebucht werden, Bühne und Technik bestellt werden, mit dem Hotel muss das Programm abgestimmt werden, eben einfach viele Dinge, die zu tief ins Detail nun gehen würden.

    F6. Wann hast du entschieden dass Dennis Jale auch zum Elvis-Weekend kommen sollte.

    Als Dennis und ich uns kennenlernten, hatten wir sofort einen Draht zueinander, wie man so sagt, und es enstand eine sehr enge

    Markus Henfling und Linda Thompson auf der TCB-Cruise 2011

    Freundschaft. Im Laufe von verschiedenen Gesprächen entschieden wir uns dann zu einem Auftritt von Dennis und seiner Band im Rahmen des Elvis-Weekend im März 2011, als Joe Esposito mein Gast war. Dennis war dann im Dezbember 2011 zusammen mit den Imperials beim Elvis-Christmas-Weekend auf der Bühne. Ebenso arbeitete ich mit Dennis und der TCB-Band im Januar 2011 bei der „Elvis-Birthday-Show“  und ebenso jetzt, im Januar 2012 beim TCB-Weekend und der „Elvis-Birthday-Show“ in Kulmbach zusammen.

    F7. Wann hast du das erste Mal Kontakt mit der TCB-Band aufgenommen und wie war die bisherige Zusammenarbeit.

    Ich kannte die Mitglieder der TCB Band lange bevor ich meine Shows mit ihnen hier hatte. Ich wusste ja durch Dennis, der mit der TCB Band etwa seit 10 Jahren bereits auf der Bühne steht, dass eine Europa-Tour geplant war. Wir saßen zusammen und schmiedeten den Plan, die Show in Deutschland spielen zu lassen. Das war im Jahr 2011 und es klappte erneut im Januar 2012. Die Zusammenarbeit machte mir sehr großen Spaß. Ich denke man spürte auch, vor allem in diesem Jahr, dass es den Mitgliedern der Band großen Spaß beim Weekend machte und auch das spiegelte sich bei der Show wieder. Ich denke, wir haben die TCB Band noch nie so gut aufgelegt gesehen, wie am 21.01.2012 in Kulmbach. Es passte einfach alles.
    F8. Was war das für ein Gefühl das erstemal mit der TCB Band zusprechen?

    Ich bin ja nicht nur Veranstalter sondern auch Fan und, ganz klar, als Fan diese Menschen kennen lernen zu dürfen, das ist schon

    Glen D. Hardin, Sam Thompson und Markus am 21. Januar 2012 in Bischofsgrün

    was besonderes.

    F9. Wie war es Joe Esposito bei einem Weekend zu treffen ?

    Joe Esposito ist ein wundervoller Mensch, sehr zuvorkommend, sehr sympathisch und er hat einen tollen Humor. Jeder der mit Joe auch nur einmal an einem Tisch saß weiß, wieso Elvis ihn so mochte.  Aber auch Joe und ich haben uns bereits vor dem Weekend kennen gelernt.
    Für mich war es natürlich etwas besonders Joe bei meinem Elvis-Weekend zu präsentieren und ich denke auch für die Besucher des Weekends war es ebenfalls was besonderes Joe Esposito zum greifen nahe zu erleben.

    F10. Welcher von deinen Gästen aus Elvis‘ Umfeld ist dir am sympatischsten?

    Das ist eine schwere Frage. Wenn ich so überlege, wer in den letzten Jahren alles hier bei mir war:

    2008: Larry Geller

    2009: John Wilkinson

    2010: Jerry Schilling

    2010: Sam Thompson

    2011: The TCB Band (James Burton, Glenn D. Hardin, Jerry Sheff, Paul Leim)

    2011: Joe Esposito

    2011: The Elvis Imperials

    2012: The TCB Band (James Burton, Glenn D. Hardin, Norbert Putnam, Ronnie Tutt, Paul Leim)

    und im November kommt Dick Grob …

    Einen Favoriten möchte ich jetzt nicht nennen.

    F11. Wer unterstützt Dich bei Deinen Elvis-Weekends?

    Tja, wer unterstützt mich … gute Frage. Du musst dir immer vor Augen halten, dass ich KEIN Verein oder Club bin, in dem es viele

    Markus eröffnet das Konzert in Kulmbach 21. Januar 2012

    Leute gibt, wo man was verteilen kann. Ich bin alleine.  In der Organisation, Verhandlung, Planung … da habe ich niemanden, der mir zur Seite steht. Ich führe alle Gespräche und Verhandlungen selbst. Kümmere mich, dass alles auch wirklich am Ende so steht, wie es sein soll und die Gäste ein Wochenende mit „Elvis“ genießen können. Es ist für mich zum Teil auch ein Problem, das mich auch manchmal an meine Grenzen bringt. Klar, jeder will was von einem, egal ob es Künstler sind, egal ob es darum geht, wo jemand einen Stand aufbauen kann … egal was, jeder kommt zu mir.  Gleichzeitig muss ich mich um das Programm kümmern, dem Ablauf, dass alles klappt …

    Das Wochenende im Januar mit der TCB Band war der Wahnsinn für mich. Schon die Vorbereitungen waren die Hölle, was die Arbeit anging. Ich hatte ja dafür zu Sorgen, dass an zwei Orten gleichzeitig alles funktioniert. Es fand ja nicht nur das TCB-Weekend im Hotel Kaiseralm statt, sondern parallel dazu die Show in Kulmbach. Und an zwei Orten musste alles perfekt funktionieren. Es hat funktioniert, frag mich nicht wie, aber selbst ich habe mich hinterher gefragt, wie das alles funktionieren konnte. Ich meine, wenn ich mich bei anderen Veranstaltungen umsehe, da sind so viele Menschen damit beschäftigt und hier … tja, da kümmere ich mich alleine um alles.

    Oft wird die Präsentation von Clubs vor Ort beim meinem Weekend falsch betrachtet. Es sind immer Vereine vor Ort beim Weekend, die sich präsentieren, aber mit dem Weekend selber, also Planung und Unterstützung vor Ort, haben sie überhaupt nichts zu tun, auch wenn zum Teil der Eindruck entsteht. Im Gegenteil, auf das was ich immer zugearbeitet habe, dass die Elvis-Welt in Deutschland wieder zusammen rückt, das scheint bei manchen in Vergessenheit geraten zu sein. Ich möchte hier keine Namen nennen und nicht alle unter einem Kamm scheren, versteh mich bitte nicht falsch, aber es kam auch schon vor, dass sich beim Weekend jemand präsentiert, jedoch im Gegenzug nicht einmal eine Gegenleistung in Form einer Vorankündigung im Magazin stattfand. Klar, die Besucher merken das nicht und ich würde mir das auch nicht anmerken lassen, nur kann ich das eben nicht verstehen.

    Die wirklich sehr große Unterstützung erfahre ich durch das Hotel Kaiseralm. Das Weekend muss man eigentlich in zwei Teilen sehen – es gibt den Elvis-Part und den Hotel-Part. Und da habe ich mit dem Hotel Kaiseralm einen absoluten Glücksgriff gemacht. Ein so gut geführtes Hotel, mit einem immer lächelnden Personal, auch wenn es mal stressig wird, findet man nur selten und so gut ich auch den Elvis-Part bei der Geschichte übernehme, ohne die gute Führung des Hotels durch die Familie Schreiner, die ihren Hotel-Part wirklich perfekt erledigen, wäre diese Veranstaltung nicht möglich. Es ist hier ein sog. „Hand in Hand“ Arbeiten.

    Eine weitere große Hilfe ist mir mein Freund Helmut Radermacher, der immer bemüht ist sein Bestes zu tun, das Weekend in seinem GBE-Magazin bewirbt und bei der Elvis-Disco beim Elvis-Weekend immer für Stimmung sorgt. Im November ist er sogar mit einer eigenen Ausstellung vor Ort.

    Und natürlich darf hier mein sehr langer und guter Freund Peter Verbruggen, Präsident von ElvisMatters, nicht vergessen werden, der meine Events von der ersten Stunde an unterstütze und immer mit vor Ort ist.

    F12. Von wem hast Du dir mehr Unterstützung erhofft?

    Ich denke, das ist mit der letzten Frage eigentlich beantwortet, und Namen möchte ich einfach in diesem Zusammenhang nicht nennen.

    Vielleicht muss ich allgemein mal was zu mir oder den Veranstaltungen erklären. Bei meinen Veranstaltungen geht es nicht ums Geld … es geht 100 Prozent um Elvis. Ich habe bei meinen Veranstaltungen noch nie was verdient. Das möchte ich auch nicht, ich habe meinen Beruf und möchte nicht mit Elvis Geld machen. Diese Veranstaltungen sind für mich ein Weg die Erinnerung an Elvis aufrecht zu erhalten und das ist mein `Dankeschön` an Elvis für all die wichtigen Momente die ich als Elvis Fan durch Elvis erleben durfte. Was besseres kann es nicht geben.  Ich stecke meine ganze Kraft und Energie in diese Veranstaltungen. Das Weekend ist so ausgelegt, dass wenn es ausverkauft ist, die Kosten komplett gedeckt sind.

    F13. Wie findest du die Bewerbung deiner Weekends so wie sie momentan stattfindet?

      Für das Weekend gibt es die Internetseite, um die ich mich selbst kümmere:

    www.elvisweekend.de

    Auf dieser Seite findest du auch die Namen derer, die diese Veranstaltung durch Werbung unterstützen. Zudem wird für jedes Weekend entsprechen Flyer hergestellt und das Hotel Kaiseralm sorgt für die Information ihrer Hotelgäste und Verteilung seitens des Hotels, durch Infopost.

    Klar, es gibt immer Möglichkeiten der Bewerbung, die auch durch andere geschehen könnte, aber ich kann ja niemanden zwingen meine Veranstaltungen zu bewerben.

    F14. Was kann man da besser machen?

     Gute Frage. Besser kann man immer was machen. Es wäre wünschenswert, dass die Elvis-Welt in Deutschland zusammen halten würde. Ich finde es einfach nicht gut, und ich spreche hier nicht nur von meinen Veranstaltungen sonder allgemein, wenn man den Elvis-Fans die Möglichkeit der Teilnahme durch `Nichtankündigung` nimmt und gerade Veranstaltungen, bei denen man noch wirklich original Weggefährten von Elvis treffen kann, vorenthält. Eine nachträgliche Bericherstattung, bei dem der Fan sieht, was er verpasst hat, nutzt niemand etwas.

    Du darfst eines nicht vergessen, und jeder, der schon einmal bei meinem Weekend war wird bestätigen, dass ich niemanden abschirme. Jeder meiner Gäste bewegt sich wie jeder andere Hotelgast auch und ist greifbar. Man kann diese Menschen hier bei mir noch `hautnah´ erleben, das kannst du sonst nirgendwo bei einer anderen Veranstaltung. Und was ich auch noch erwähnen möchte ist, dass man nie weiß, wie lange es überhaupt noch möglich sein wird, diese Menschen als Gäste zu präsentieren, und diese zu treffen.  Gerade deshalb finde ich persönlich es wichtig zusammenzuarbeiten und den Fans die Möglichkeit zu geben, daran teil zu nehmen. Denn nicht darüber zu berichten ist eigentlich jedem Fan gegenüber unfair. Entscheiden muss dann jeder für sich selber, ob er diese Veranstaltung besuchen möchte oder nicht, aber jeder sollte doch die Information bekommen um überhaupt darüber entscheiden zu können.

    F15. Darf man noch auf viele weitere Elvis-Weekends hoffen?

     Ich werde natürlich versuchen, dieses Elvis-Weekend aufrecht zu erhalten und bin ganz ehrlich zu dir, die Vorbereitungen für 2013 laufen bereits. Somit kann sich schon mal jeder freuen, dass es 2013 ein weiteres Weekend geben wird. Wie es dann weitergeht werden wir sehen. Solange es den Fans und mir Spaß macht und ich gesundheitlich das ganze noch machen kann, werde ich versuchen, in dieser Richtung weiterzumachen.  Wieviele Elvis-Weekends noch folgen werden kann ich heute nicht sagen, weil ich mir kein Ziel in Form einer Anzahl gesetzt habe, das wird sich zeigen.

    F16. Was machst du zukünftig in Sachen Elvis, was hast du so für Pläne?

    Tja, was kommt noch bzw. was kann überhaupt noch kommen. Ich habe innerhalb der letzten 8 Jahre etwa 15 Elvis-Ausstellungen in Deutschland / Belgien / Holland / Schweiz gemacht, 7 Mal „Die lange Elvis-Nacht“ veranstaltet , mehrere Elvis-Spendenaktionen für Kindergärten, Kinderkrankenhäuser, Menschen für Menschen … organisiert, habe 2009 die größte Elvis-Ausstellung Europas auf die Beine gestellt, habe 5 Mal hintereinander das Elvis-Weekend ausverkauft – das 6. Mal steht kurz davor. Hatte 2 Shows mit der TCB Band im Jahr 2011 und 2012 – hier sogar zusätzlich ein spezielles TCB-Weekend auf die Beine gestellt, führe seit 08.01.2012 zusammen mit Barbara Heer die deutsche ElvisMatters Webseite, unterstütze die alljährliche TCB-Cruise, die ElvisMatters Memphis Reise  … da wird es schon eng mit dem was allgemein noch kommen wird.

    Aber dennoch: Im Augenblick laufen Gespräche für eine große Elvis-Ausstellung noch in diesem Jahr, dann steht Memphis an, die TCB-Cruise und schon sind wir natürlich beim Elvis-Weekend im November.  Wichtig für mich ist auch die ElvisMatters Webseite in deutscher Sprache weiterzuführen und bin hier natürlich sehr glücklich mit Barbara Heer ein sehr gutes Team zu bilden. Und wie ich ja schon angedeutet habe, arbeite ich bereits an einem weiteren Elvis-Weekend 2013 … was dann kommt wird sich zeigen.

     Ich danke dir für das Interwiew und wünsche dir weiterhin alles Gute.

    Bildquellen: Markus Henfling, Uwe Wagner Angelo Simoni