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    Steven Pitman – Elvis-Tribute Show
    The Multimedia-Experience im Güterbahnhof Neubrandenburg

    Am 03. und 04. Februar gab es im Güterbahnhof in Neubrandenburg was zu sehen. Und zwar Steven Pitman mit seiner

    Steven Pitman

    Multimediashow „A Tribute to Elvis“.
    Somit fuhr ich, der Einladung einer Freundin folgend, voller Vorfreude von Berlin nach Neubrandenburg, hatte keine Ahnung, was mich da am Abend des 03.02.12 erwartete.

    Als langjähriger Elvisfan tue ich mich immer ein wenig schwer mit Shows von sog. Impersonators (Imitatoren) oder Tribute-Artists. Ich kannte Steven Pitman bis zu diesem Tag nur dem Namen nach, hatte ihn noch nie live gesehen. Ich wusste nur, dass Steven kein Imitator in dem Sinne ist, und daher war ich sehr gespannt, was uns dieser Abend bringen würde.
    Und ich kann schon mal vorweg nehmen: wir wurden nicht enttäuscht.
    Ca. 100-150 Fans füllten den Güterbahnhof als die Show um 20 Uhr begann.
    Rechts und links der Bühne waren Leinwände angebracht auf denen Fotos, Film- und Videoausschnitte mit Elvis und mehr oder weniger bekannte Zitate Anderer über Elvis eingeblendet wurden. Steven hat seine Show in mehrere Abschnitte unterteilt, die der Karriere von Elvis folgten. Somit startete er natürlich mit den frühen Sun-Aufnahmen, um dann RCA-Hits zum Besten zu geben und auch die ersten Filmhits zu präsentieren. Und ich muss sagen, ich war durchaus überrascht und echt angetan von Stevens Stimme. Keiner der versucht Elvis´ Stimme nachzumachen (ist eh nicht möglich !) sondern mit seiner eigenen Stimme singt und die ist wirklich gut.
    Dann ging es weiter mit den Hollywood-Years und natürlich vielen bekannten Filmsongs. Steven ließ es sich auch nicht nehmen, die einzelnen Showteile in Deutsch anzumoderieren (er ist ja gebürtiger Amerikaner, lebt aber schon seit Jahren in Luxemburg) und auch das Publikum mit einzubeziehen. So mussten wir  z.B. bei  „Frankfort Special“  den Backgroundgesang übernehmen. Dieser bestand zwar mehr oder weniger eigentlich nur aus einem Wort, nämlich „JA“, aber auch dass muss erst einmal zusammen von Allen gleichzeitig auf den Punkt kommen. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß dabei. Nach einer kurzen Umziehpause ging es dann weiter mit den Sixties, in dem natürlich auch das 68´Comeback Special nicht zu kurz kam. Und zu unserer aller Überraschung reichte Steven bei „Love me tender“  in der 2. Strophe das Mikro an einen Zuschauer im Publikum weiter, der das Lied zu Ende singen durfte. Und mit was für einer Stimme! Absolut hörenswert. Das sollte auch nicht das einzige Mal an diesem Abend sein, dass wir ihn hören durften. Aber dazu später.
    Nach einer erneuten kurzen Pause, ging es weiter mit den Konzertjahren bzw. den Siebzigern. Elvis in Las Vegas, das Aloha-Konzert auf Hawaii und und und. Da ging es noch mal richtig rund und Steven legte sich ordentlich ins Zeug. Still sitzen? Unmöglich. Man konnte gar nicht anders und musste mitwippen, mitklatschen und natürlich mitsingen. Für Jonny (der Zuschauer, der schon im Sixties-Showteil „Love me Tender“ mitsingen durfte) ging dann noch ein großer Wunsch in Erfüllung. Steven Pitman überließ ihm für ein Lied die Bühne. Jonny, selbst aus Neubrandenburg, gab „In The Ghetto“ zum Besten. Und das mit einer Leidenschaft, die absolut ehrlich war und beeindruckte. Von der Stimme ganz zu schweigen. Und alle Anwesenden sahen das genauso. Kein Wunder, denn er tritt auch selber auf (siehe facebook: Memories of the King / Jonny Henning). Das ist mit Sicherheit auch nicht selbstverständlich, dass man während des eigenen Konzerts die Bühne jemand Anderen überlässt. Dann übernahm wieder Steven Pitman und die Show steuerte langsam auf das Ende zu. Nicht jedoch, ohne vorher noch für mich persönlich für ein Überraschungsmoment zu sorgen. Steven war ja zuvor schon mehrfach auf Tuchfühlung mit dem Publikum gegangen und durch die Reihen gelaufen. Als er jedoch „I can´t Stopp loving you“ anstimmte, steuerte er geradewegs auf unsere gemütliche Sitzecke zu, um sich dann vor mir hinzuknien, meine Hand zu nehmen und das Lied zu singen, während er mir in die Augen sah. Danke Steven! Ein schöner Moment. Und auch für meine Freundin so aufregend, dass sie glatt vergessen hat, Fotos davon zu machen. Nach gut 4 Stunden (!) war die Show dann auch leider schon zu Ende. Aber Respekt an Steven, fast 4 Stunden voller Leidenschaft und Energie zu performen, nicht schlecht. Es war ein toller Abend in einer sehr angenehmen, fast intimen Atmosphäre des Güterbahnhofs. Ich habe den Weg nach Neubrandenburg definitiv nicht bereut. Danke Steven für die super Show. Und danke Christiane für die Einladung.

    Text und Fotos:  Katrin Bautz