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    Die sieben Leben des Elvis Presley

    Der am 16. August 1977 mit nur 42 Jahren verstorbene Elvis Presley ist die Popkultur-Ikone schlechthin. 40 Jahre nach seinem Tod untersucht Dokumentarfilmer David Upshal die Stationen des US-amerikanischen Sängers, Musikers und Schauspielers. Mit umfangreichem Archivmaterial und Interviews.

    Mit „Jailhouse Rock“, „In the Ghetto“ oder „Love Me Tender“ hat Elvis Presley Musikgeschichte geschrieben. Bis heute ist er der King of Rock ’n’ Roll, eine unvergängliche Ikone der Popkultur. Presley wurde in Tupelo im US-Bundesstaat Mississippi als Sohn eines Gelegenheitsarbeiters und einer Näherin in ärmlichen Verhältnissen geboren. Als er zehn Jahre alt wurde, schenkten ihm die Eltern statt des erhofften Fahrrads eine Gitarre. Die Familie wohnte trotz strenger Rassentrennungsgesetze zeitweise in einem Stadtviertel Tupelos, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft viele Afroamerikaner lebten.

    Als Evis‘ Familie nach Memphis gezogen war, kam er in der East Trigg Baptist Church in Kontakt mit Gospelmusik und machte heimliche Ausflüge in die Beale Street – bekannt für ihre Bars, Bordelle und Kneipen für Afroamerikaner. Bei seinem allerersten öffentlichen Auftritt sang Elvis „Old Shep“ bei der jährlichen Landwirtschaftsausstellung von Mississippi im Oktober 1945. 1954 erscheint mit „That’s All Right“ seine erste erfolgreiche Platte. Sein Song „Heartbreak Hotel“ katapultierte ihn 1956 ins brandneue Medium Fernsehen; er schoss direkt auf Platz eins der Charts und blieb dort sieben Wochen lang. Presley wird im Laufe seiner Karriere in mehr als 30 Filmen mitspielen, mit drei Grammys ausgezeichnet werden und insgesamt mehr als eine Milliarde Platten verkaufen.

    Nach seinem Tod wird er dreimal so viele Platten verkaufen wie zu Lebzeiten. Die Dokumentation folgt den Etappen von Elvis‘ Laufbahn von der schwierigen Südstaaten-Kindheit während der Wirtschaftskrise über seinen rasanten Aufstieg zum internationalen Megastar und die verheerenden Jahre unablässiger Auftritte in Las Vegas – über 600 Konzerte zwischen 1969 und 1976 – bis hin zum Einbruch seiner Karriere und dem tragischen Tod im August 1977.

    Er starb mit nur 42 Jahren an Herzversagen in Folge von Fettsucht und jahrelangem Medikamentenmissbrauch. Archivaufnahmen und Erinnerungen von Weggefährten betten die Figur des King in ihren historischen Zusammenhang: So prägte der frühe Kontakt mit der afroamerikanischen Kultur Presleys Werk entscheidend. Die Mischung aus weißer Country-Musik und schwarzem Rhythm and Blues war völlig neu und sollte die Musikwelt für immer verändern.

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    Elvis Aloha from Hawaii

    Auf dem Höhepunkt seines Ruhms gab Rock’n’Roll-Star Elvis Presley am 14. Januar 1973 in Honolulu sein legendäres Konzert „Aloha from Hawaii“. Das Event wurde in zahlreichen Ländern live im Fernsehen gezeigt und erreichte sensationelle Einschaltquoten. Ein spektakuläres Medienereignis!
    Am 14. Januar 1973 gab Elvis Presley in Honolulu sein Konzert „Aloha from Hawaii“. Die Show begann um 12.30 Uhr Ortszeit in Honolulu und wurde live nach Australien, Südkorea, Japan, Thailand, Südvietnam, auf die Philippinen und in zahlreiche andere Länder übertragen. Mit diesem TV-Event setzte der „King“ auf dem Höhepunkt seines Ruhms einen Meilenstein in der Fernseh- und Unterhaltungsgeschichte. Die Übertragung brachte es auf 37,8 Prozent Marktanteil in Japan, 91,8 Prozent auf den Philippinen, 70 Prozent in der damaligen britischen Kronkolonie Hongkong und 70 bis 80 Prozent in Korea. Zeitversetzt konnte das Konzert kurz danach auch in rund 30 europäischen Ländern gesehen werden. In den USA wurde es erst am 4. April von NBC in einer Schnittfassung mit zusätzlichen Songs, die am Ende des Livekonzerts aufgezeichnet und eingebaut wurden, ausgestrahlt. Auch hier sprengte die Show sämtliche Quotenrekorde und zog 51 Prozent der amerikanischen Fernsehzuschauer vor den Bildschirm. Alles in allem sahen das Konzert rund 1,5 Milliarden Menschen in rund 40 Ländern. Diese Beachtung war seinerzeit ein bahnbrechender Welterfolg. Heute sind via Satellit live übertragene Shows gang und gäbe, aber 1973 war das Elvis-Konzert „Aloha from Hawaii“ eine absolute Weltpremiere.
    Quelle: Arte