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    Franz Kössler überbrachte Elvis’ erstes Telegramm nach dessen Ankunft in Friedberg. Das Foto ging um die Welt. Nun ist der »Elvis-Postbote« im Alter von 87 Jahren gestorben.

    Die Aufnahme des WZ-Fotografen Horst Schüssler zeigt Elvis beim Empfang seines ersten Telegramms in Friedberg, das Postbote Franz Kössler (r.) überbringt. (Fotos: WZ-Archiv)

    Das Foto von ihm und Elvis Presley ging um die Welt: Der Postbeamte Franz Kössler überbringt dem Sänger, der tags zuvor seinen Militärdienst in Friedberg angetreten hatte, bei dessen erster Pressekonferenz ein Telegramm. Fortan war Kössler der »»Friedberger Elvis-Postbote«. Am 30. Januar verstarb Kössler im Alter von 87 Jahren. In Erinnerung bleibt sein freudiges Lächeln auf dem berühmten Foto des WZ-Fotografen Horst Schüssler. Am 1. Oktober 1958 trat Elvis Presley seinen Militärdienst in den Ray Baracks in Friedberg an. Für den folgenden Tag war eine Pressekonferenz einberufen worden. Kössler hat später oft von diesem magischen Moment erzählt. »Ich habe Elvis vorher nicht gekannt. Eigentlich hatte ich schon Feierabend und wollte nach Hause. Ich suchte auf dem Kasernengelände einen ›Elvis Presley‹, dem ich noch ein Telegramm überbringen musste. Plötzlich stand ich im Zentrum einer Pressekonferenz des Offizierskasinos. Durch Elvis’ Herzlichkeit und Natürlichkeit fühlte ich mich rasch vertraut.«

    Seine Geschichten begeistern Elvis-Fans

    In dem Telegramm wurde dem Sänger und Soldaten mitgeteilt, dass der Vater von Elvis und dessen Großmutter gut in Deutschland gelandet seien. Kössler sagte auf Englisch: »I have a telegram for you.« Und Presley antwortete höflich: »Thank you very much.« Es spricht für die Bescheidenheit Kösslers, dass er in den Folgejahren nicht viel Aufhebens um diese Szene machte. Erst Mitte der 1990er Jahre wurde Kössler als »Friedberger Elvis-Postbote« wiederentdeckt. Er nahm an vielen Elvis-Veranstaltungen teil, gab Interviews für Zeitungen, Radio und Fernsehen. Kössler wurde Ehrenmitlied im Elvis-Presley-Verein Bad Nauheim/Friedberg, die Elvis-Fans waren begeistert von seinen Erzählungen. Übrigens war Kössler mit Elvis’ Kunst durchaus vertraut: Viele Jahre lang sang er im Männergesangverein I. Friedberger Doppelquartett und gehörte als Notenwart dem Vorstand an.

    Quelle: Wetterauer Zeitung