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    30 000 Euro soll er kosten, der Elvis in Bronze, der auf der Brücke zwischen Rosengarten und Stadtbücherei platziert werden soll. Rund 9000 Euro sind für das geplante Projekt schon gesammelt worden. „Nach nicht mal einem Jahr, wir sind sehr zufrieden“, ziehen die beiden Initiatorinnen Meike Berger und Angela Storm Zwischenbilanz. Unermüdlich setzen sich die beiden Elvis-Fans dafür ein, dass die lebensgroße Bronze-Statur des King of Rock’n’Roll in Bad Nauheim aufgestellt wird. Und sie sind auf einem guten Weg, wie sie am Donnerstag berichteten.

    Viele Anhänger des King sehen Bad Nauheim längst als deutsche „Elvis-Hauptstadt“. Hier wohnte die Musikerlegende von Oktober 1958 bis März 1960. Einst wurde Elvis Presley, lässig ans Geländer anlehnend, auf der Usa-Brücke zwischen Rosengarten und Stadtbücherei, fotografiert. Wo wenn nicht hier könnte eine lebensgroße Bronze-Statue besser an den Weltstar erinnern?

    Für ihr Projekt erhalten Berger und Storm von vielen Seiten Zuspruch. Nicht nur die Stadt hat die Pläne gleich begrüßt, Unterstützung gibt es auch vom Einzelhandel und vom Stadtmarketing. Angeregt vom Verein „Erlebnis Bad Nauheim“ stellten Einzelhändler vor gut einem halben Jahr Sammeldosen in den Geschäften auf. Mit Erfolg, denn am Donnerstag konnten die Initiatorinnen einen Scheck in Höhe von 700 Euro entgegennehmen.

    „Für uns war gleich klar, dass wir diese Aktion unterstützen“, sagte Erlebnis-Vorsitzende Natascha Schmidt. „Die Bronze-Statur sorgt für eine Attraktion in der Stadt, das ist natürlich auch in unserem Sinne“, ergänzt Erlebnis-Vorstandsmitglied Henry Christopher Alt. „Daher haben wir den Betrag auch gerne aufgestockt.“ Auch in der Geschäftsstelle der Tourist Information wurde eine Sammeldose aufgestellt. Einen zweiten Scheck in Höhe von 240,82 Euro gab es daher zugleich vom Stadtmarketing, den Ellen Heckel überreichte.

    Jüngst besuchten Berger und Storm die Gießerei Rincker in Sinn, wo der 200 Kilo schwere Elvis entstehen soll. Ebenso stehen die Damen in engem Kontakt mit einer 3-D-Firma. Zum Elvis-Festival im August könne man die Statue schon einmal als Ganzes betrachten. „Am Stand der Elvis Presley Gesellschaft“, wie Storm ankündigte. Bis dahin werde ein Rohling aus Kunststoff angefertigt, dieser werde in Bronze angesprüht.

    Die wichtigsten planerischen Voraussetzungen sind also geschaffen: Die Stadt hat zugestimmt, auch soll die Usa-Brücke grundsaniert werden, wie Bürgermeister Klaus Kreß und der Leiter des Kur- und Servicebetriebs, Steffen Schneider, erklärten. Das Geländer soll dann wieder dem historischem Original gleichen. Wann die Sanierung erfolgt, ist noch unklar. „Wir hoffen, dass dies Ende 2020 der Fall sein wird“, sagte der Bürgermeister. Wie bei vielen anderen Projekten hänge dies letztendlich von den Angeboten seitens der Firmen nach einer Ausschreibung ab.

    Was die Spendenaktion für den Bronze-Elvis angeht, könnte ein geplantes Benefizkonzert hier die Kasse füllen. Es wird am 23. November um 19 Uhr in der Trinkkuranlage stattfinden. Zugesagt haben hier namhafte Elvis-Interpreten und Bands. Dabei sind Toni Cardone, The Celebrations, Rami, Jonny Henning, Andy King, Tode Banjanski, Christian Gutsch und die Steele Brothers. Ab sofort gibt es Karten für 29 Euro im Vorverkauf bei der Tourist Information (Telefon 06032/929920), unter www.adticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Unterstützen kann man das Projekt auch weiterhin über die Crowdfunding-Internetseite www.gofundme.com.

    Quelle: Wetterauer Zeitung