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Mit „Baby, Don’t Get Hooked on Me“ erklimmt Mac Davis die Spitze der US-Charts, für Elvis Presley schreibt er dessen einziger Nummer-Eins-Hit in Deutschland. Auch mit Erfolgs-DJ Avicii arbeitet der US-Amerikaner zusammen. Nun ist der Singer-Songwriter im Alter von 78 Jahren gestorben.

Mac Davis ist tot. Der US-amerikanische Singer-Songwriter und Schauspieler ist am Dienstag in Nashville nach einer vorangegangenen Herzoperation gestorben. Dies berichtet das Branchenblatt „The Hollywood Reporter“ unter Berufung auf Jim Morey, den langjährigen Manager des 78-Jährigen. Morey bezeichnete den 1942 geborenen Sänger in einem Statement als seinen besten Freund und eine „Musiklegende“, dessen „wichtigste Arbeit“ jedoch die eines „liebenden Ehemannes, Vaters, Großvaters und Freundes“ gewesen sei.

Davis erklomm 1972 mit seinem Lied „Baby, Don’t Get Hooked on Me“ den Thron der US-Charts, hatte Mitte des Jahrzehnts seine eigene „The Mac Davis Show“ auf dem US-Sender NBC und war später neben Auftritten in Film und Fernsehen auch am Broadway zu sehen. In seinem erfolgreichsten Song besingt er eine Frau, die sich nicht zu sehr in ihn verlieben sollte, da er keine Absichten habe, eine ernsthafte Beziehung zu beginnen. Die Aufnahme verkaufte sich mehr als eine Million Mal.

Außerdem war Davis für mehrere Songs des 1977 im Alter von 42 Jahren verstorbenen „King of Rock ’n‘ Roll“, Elvis Presley, verantwortlich. So schrieb der Sänger unter anderem den Elvis-Hit „In the Ghetto“ und zusammen mit Billy Strange (1930-2012) „A Little Less Conversation“ sowie „Memories“. Auch „Don’t Cry Daddy“ stammt aus der Feder von Davis. „In the Ghetto“ wurde 1969 zu einem internationalen Erfolg und kletterte in den deutschen Single-Charts als einziger Titel von Presley auf Platz eins.

Davis arbeitete bis weit in die 2000-er Jahre hinein als Musiker und Songwriter und wirkte etwa bei der 2013 erschienenen Single „Addicted to You“ des 2018 mit 28 Jahren verstorbenen schwedischen DJs Tim Bergling, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Avicii, mit.

Viele US-Künstler bekundeten ihr Beileid über Davis‘ Tod, der Country-Sänger und Songwriter Kenny Chesney nannte den Verstorbenen „einen Jungen aus einer kleinen Stadt, der großen Ruhm erreicht hat, dabei aber ein guter Typ und Familienmensch“ geblieben sei. 2006 war Davis in die „Songwriters Hall of Fame“ aufgenommen worden.

Quelle: NTV