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    Es war ein wahrlich sonniger Morgen, an diesem 26. März 2012, als Robby, Hans Georg und ich uns auf den Weg nach Frankfurt zu Elvis Presley in Concert machten. Man was habe ich mich bereits auf diesen Tag gefreut. Vor 2 Jahren war ich damals auch in der Festhalle gewesen und konnte die Sweet Inspirations, die TCB-Band und die Impirials live erleben. Damal war noch die gute Myrna Smith mit von der Partie. Leider verstarb sie im gleichen Jahr an den Folgen ihrer schweren Nierenerkrankung. Umso gespannter war ich dieses Mal auf die Sweet Inspirations. Die Fahrt nach Frankfurt ging reibungslos und  ohne Probleme von statten. Als wir in Frankfurt ankamen schien es merklich kühler geworden zu sein. Offenbar waren hier trotz des schönen Wetters, die Temperaturen etwas gesunken. Jedenfalls begann ich nun doch etwas zu frieren.

    Vor der Festhalle angekommen, trafen wir auch schon den ersten prominenten Besucher der Veranstaltung. Klaus Kurt Ilge mit seiner Lebensgefährtin waren vor Ort und so konnten wir uns nett unterhalten. Klaus Kurt Ilge ist sicherlich den meisten Elvis-Fans ein Begriff. Aber die Fans, die neu in der Elvis-Szene sind und denen der Name Klaus Kurt Ilge nix sagt, er ist einer der Elvis-Fans die das Glück hatten, Elvis während seiner Militärzeit in Deutschland kennenlernen zu dürfen. Er konnte interessante Geschichten über Elvis erzählen. Und so erfuhren wir aus erster Hand, dass Elvis auch mal etwas genervt war, wenn Klaus Kurt bei ihm auftauchte und um Autogramme bat. Elvis dachte, Klaus würde die Autogramme verkaufen, die er ihm gab. Doch Klaus war schon damals ein sehr lieber und netter junger Mann gewesen, der die vielen Briefe, die er aus verschiedenen Teilen der Welt oder Europas bekam, mitnahm und Elvis bat, doch für die Briefeschreiber eine Widmung im Brief zu hinterlassen oder ein Autogramm zu geben. Als Elvis dann begriff das Kurt Fans aus Europa kostenlos mit Autogrammen versorgte, da war er natürlich sehr froh.

    Danach erfuhren wir von Klaus Kurt Ilge Details zum Capri-Club und was nun aus ihm und den Ray Barraks in Friedberg werden soll.      

    Plötzlich taucht auch die 1. Vorsitzende der Elvis-Presley-Gesellschaft e.V. Maria Hesterberg auf. Wir freuten uns natürlich sehr sie zu sehen. Und dann als endlich die Tore geöffnet wurden, konnten wir hinein gehen in die Vorhalle. Allein die Vorhalle war schon groß.

    Hier standen wir nun, wie viele andere auch und warteten. Zwischendurch konnten wir auch immer mal ein paar Flyer verteilen und CDs verschenken, die uns unser Partner Bekra Event zur Verfügung gestellt hatte. So trafen wir bereits in der Tiefgarage des Messeturms in Frankfurt 2 sehr nette Elvis-Fans, die wir mit einem Flyer und einer CD beglücken durften.

    In der Vorhalle traf ich dann plötzlich einen Teil meiner lieb gewonnenen Freunde wieder, mit denen ich 2008 in Memphis und New Orleans war, und somit besondere Momente verbinde. Auch freute ich mich über einige User des Edge Of Reality-Forums die auch zum Konzert kamen und die wir noch vor Beginn der Show kennenlernen konnten. Hierbei gilt unser besonderes Dankeschön dem Team-Mitglied Sabine vom Edge Of Reality-Forum. (Übrigens auch bei uns in der Link-Leiste zu finden). Weitere Fans wie z.B. Peter Klückmann waren auch da. Alle kann man garnicht aufzählen.

    Elvis-Memories und Edge Of Reality-Forum

    Nachdem wir mit allen ein wenig geplaudert hatten, gingen wir in die Festhalle. Nun war ich wieder mächtig aufgeregt und erlebte die selben Gefühle wie bereits 2010. Unruhig rutschte ich auf meinem Platz hin und her. Übrigens perfekte Sitzplätze Block D Reihe 5 Plätze 17 bis 19. Tolle Sicht auf alles, was will man mehr, dachte ich noch. Endlich das licht löschte sich und es ging los. Bereits wie im Jahr 2010 kam die Space Odyssee an die Reihe und von Google Earth wurde die Festhalle eingeblendet. Dann gingen die Kameras den schmalen Gang entlang und da konnte man ihn sehen den King zwar nur von hinten. Doch es sah alles wie in echt aus. Nachdem er die Tür erreichte lief der King unten die Leinwand entlang alles super gemacht so wie 2010 auch. Und dann war es soweit der Vorhang öffnete sich und man sah die Musiker live auf der Bühne und Elvis tönte im Aloha Eagle-Jumpsuit „SEE SEE RIDER“. Und vom ersten Augenblick an war man wieder verzaubert und erlebte Elvis live in Concert. Naja fast live in Concert. Er war ja nur auf der Leinwand zu sehen. Aber für Fans wie mich, die niemals eine Möglichkeit hatten, Elvis jemals live zu erleben, war allein das schon das herausragendste Erlebnis, dass man sich vorstellen konnte. Und es ging weiter, Schlag auf Schlag. Die TCB-Band vertrteten durch Ronnie Tutt, Glen D. Hardin und James Burton war cool drauf und die Altmeister rockten natürlich wieder einmal was das Zeug hält. Ich beobachtete auch die Impirials, die durch Joe Moscheo, Terry Blackwood, Royce Taylor und Darrell Toney vertreten waren. Sie waren hervorragend und alle gut bei Stimmung. Wenn man bedenkt, dass die Musiker bereits mehrere Auftritte ihrer Europa-Tournee hinter sich hatten, waren sie immer noch sehr humorvoll und lustig drauf. Die Sweet Inspirations vertreten durch Estelle Brown, Portia Griffin und Kelly Jones, leisteten eine absolute Spitzenarbeit. Besonders dem noch einizgen Original-Mitglied der Sweets, Estelle Brown, sei hier meine besondere Bewunderung ausgesprochen, denn die schwerkranke Estelle, die den größten Teil der Show nur im sitzen verbringen konnte, ließ mit ihrer wunderbaren Art noch einmal das Feeling von Elvis Original Live In Concert aufleben. So wie es die Fans, damals in den 70er Jahren erlebten, als sie Elvis live auf der Bühne sahen. Nach „SEE SEE RIDER“ folgte „BURNING LOVE“, ein Song der nun mittlerweile sein 40tes Jubliäum feiert und der damals sogar Platz 1 und 2 in verschiedenen Charts hatte. Elvis gab die rockige Aloha-Version vom 14. Januar 1973 zum besten. Und natürlich gingen auch die Musiker hierbei voll ab. Mit dem nächsten Lied „WELCOME TO MY WORLD“ ließ uns Elvis dann tatsächlich in seine Welt eintauchen und ich bekam, wie so viele andere auch eine wahre Gänsehaut, so sehr gefiel mir diese Aloha-Version. Nachdem er „WELCOME TO MY WORLD“ zu Ende gesungen hatte, fing das Publikum bereits abzugehen. Schreie der Freude und Bewunderung folgten und ein tosender Applaus mit großen Pfeifchören die sich vor Bewunderung nicht mehr halten konnten. Um das Publikum ein wenig zu beruhigen sang Elvis nun den „STEAMROLLER BLUES“ ein zwar langsames aber deswegen nicht weniger rockiges Stück . Nach der Bandvorstellung heizte uns Elvis mit „JOHNNY BE GOOD“ wieder mächtig ein. Und waren wir noch im Rock-Rhythmus gefangen holte uns der King mit „YOU GAVE ME A MOUNTAIN“ natürlich wieder zurück in seine eigene Welt. Es folgten dann Schlag auf Schlag die Songs „THAT’S ALL RIGHT MAMA“; „HOUND DOG“ und natürlich auch das wohl mit berühmteste Lied überhaupt „DON’T BE CRUEL“. Wir Fans hatten natürlich keine Zeit uns von diesen geballten Songs und der Musik zu erholen, da schoss der King schon mit „HEARTBREAK HOTEL“ hinterher. Nun folgte ein Lied bei dem Elvis gerne den Text änderte. Es war „ARE YOU LONESOME TONIGHT“. Auch bei dieser Version tat er es und auch hier lachte er kurz, aber die Lach-Version vom 26. August 1969 wurde uns hier nicht geboten, was allerdings kein Vorwurf ist, denn man hatte ja kein Filmamterial zur Verfügung. Trotzdem auch diese version von 1970 für das That’s The Way it Is-Special gedreht, war für die Show hervorragend ausgewählt. Auch nach dieser hervorragenden Version gab es Beifallsstürme. Nun jedoch begannen Elvis und seine Musiker wieder damit den Fans ordentlich einzuheizen, indem die Rock’n’Rolls „ALL SHOOK UP“ und „BLUE SUEDE SHOES“ folgten. Der Saal war am toben. Es kam nun „LOVE ME TENDER“ an die Reihe, das Lied aus seinem ersten Film. Und hier hatte man sich auch für die 1970er Version entschieden bei der Elvis ohne Ende Frauen küsste und die letztendlich dazu führte, das auch beim weiblichen Publikum in Frankfurt die große Lust nach Elvis-Küssen aufkam. Nach dem Ende des Liedes wieder tosender Applaus und Elvis startete mit den beiden Songs „DON’T CRY DADDY“ und „IN THE GHETTO“ durch. Auch hier waren die Fans nicht mehr zu halten. Eigentlich hätte nun laut Programm das Lied Never Been To Spain folgen müssen, doch dieses ist weggefallen und es ging direkt mit „FUNNY HOW TIME SLIPS AWAY“ aus Elvis On Tour weiter. Jetzt kamen die Impirials nach vorne zur Bühne und sangen das bei den Fans äußerst beliebte „SWEET SWEET SPIRIT“. Dies war ein Lied welches Elvis sehr sehr mochte und bei dem er selber nicht sang. Es folgte die großartige Version von „HOW GREAT THOU ART“. Beim Publikum gab es nun kein halten mehr. Mit dem Song „IF I CAN DREAM“ aus dem 68er Comeback-Special endete dann auch der erste Teil der Show.

    Der 2. Teil folgt im nächsten Eventbericht.

    Thomas Wagner

    Bildquellen: Bilder 1- 2 Elvis-Memories

    Bilder 3 und 4 Sabine/Edge Of Reality Forum