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    Nachdem die letzten Töne von IF I CAN DREAM ertönt waren, durften sich die Fans erstmal eine Pause gönnen. Ich ließ derweil einmal für mich Revue passieren, wen ich bereits alles schon getroffen habe und dachte da noch so bei mir: ,,Schade es fehlt noch die Kathrin Bautz, die ja eigentlich aus Berlin zum Konzert kommen wollte. Und natülich das Team von Elvisclub Berlin, welches ich gerne kennengelernt hätte. Als Robby und ich dann die  Halle verlassen wollten, da sprach uns eine sehr nette junge Dame an, und was soll ich sagen, es war die Kathrin Bautz aus Berlin. Total verrückt dachte ich noch so. Auch ihr gab ich noch einen Flyer und eine CD bekam sie auch geschenkt. Nun gingen wir aber aus dem Saal zur Pause. Der erste Akt aus Elvis Presley in Concert war nun leider schon  vorbei. Wow dachte ich, so viele Leute hier. Ich schätzte das Publikum in der Festhalle Frankfurt auf ca. 5000 Menschen, die hier ihrem Hobby auf besondere Art frönen konnten und wollten. So der Robby und mein Kollege Hans Georg waren erstmal verschwunden. Ich kämpfte mich zu einem Getränkestand vor, um so wenigstens mal ein Bier zu ergattern, denn darauf hatte ich jetzt Durst. Viele nette und freundliche Gesichter sah man dabei überall. Am Stand der EPG tummelten sich viele Leute und es wäre nicht verwunderlich gewesen, wenn man hierbei  ein paar neue Mitglieder gewonnen hätte. Nachdem ich das Bierchen endlich ausgetrunken hatte, ging ich auf die Suche nach meinen Freunden. Ich fand den Robby und Georg draußen an der frischen Luft wieder, auch Peter Klückmann und einen weiteren Elvisfan, den Reinhold Jäger, den ich durch meinen Cousin kenne, waren da. Es wurde ein bisschen fachgesimpelt und dann begaben wir uns schon wieder in die Festhalle, um den 2. Teil des Konzertes erleben zu dürfen.

    Auf der Leinwand lief nun erstmal zur Einstimmung der Song RUBBERNECKIN‘ aus der Nike-Werbung, von 2007 war das glaube ich. Der zweite Akt wurde wieder mit Szenen aus dem 68er Comeback-Special eröffnet. Elvis schaute uns hart in die Augen und schrie dann das Medley TROUBLE/GUITAR MAN ins Mikrofon. Wow dachte ich das war aber jetzt cool. Wir waren wieder voll bei der Sache und der King genoß nun wieder unsere ganze Aufmerksamkeit. Man was sah der Elvis doch 1968 heiß aus. Ich beobachtete einige weibliche Fans. Die schmachteten dahin ohne Ende. Doch damit nicht genug, begann Elvis nun damit, uns mit dem Lied POLK SALAD ANNIE aus „That’s The Way It Is“  noch mehr einzuheizen. Die Stimmung erreichte fast schön ihren Höhepunkt, als der King uns dann wieder mit einem langsamen Lied beglückte und das Blut in den Adern wieder etwas zum Abkühlen brachte. Und das tat der King mit dem Lied YOU’VE LOST THAT LOVIN FEELING. Eine absolut berauschende und wunderbar vorgetragene Elvis-Nummer. Ohne Frage. Besser gings nicht mehr, oder doch? Eine weitere Schmacht-Nummer für die Mädels folgte und der größte Sänger aller Zeiten, Elvis Presley sang  nun das Lied YOU DON’T HAVE TO SAY YOU LOVE ME. Elvis ließ hier wieder Gänsehaut pur aufkommen, durch seine Stimmengewalt die er an den Tag legte. Er konnte aber auch singen, man das ist ein Wahnsinn. Das Publikum war wieder voll am toben, als das Lied zu Ende war. Doch damit nicht genug, hatte sich Elvis dazu entschieden uns erneut den Adrinalin-Pegel ansteigen zu lassen, indem er das Lied I GOT A WOMAN sang. Das war natülich wieder ein alter Klassiker des urigen Rock’n’Rolls aus dem 50er Jahren. Ein absoluter Hochgenuss war das wieder. Und es lohnte sich, die Fans waren wieder am kochen vor Freude und Elvis konnte nun zu seiner nächsten Nummer übergehen. Dieses Mal nahm er sich eines Liedes an, welches im Original von Simon & Garfunkel gesungen wurde. Offenbar gefiel Elvis Presley dieses Lied so sehr, dass er es seinem musikalischen Repertiore hinzugefügt hatte. Hierbei handelt es sich natürlich, wie soll es auch anders sein, um BRIDGE OVER TROUBLED WATER. Absolut Souverän vorgetragen voller Inbrunst ließ Elvis dabei das große Finale des Liedes aus seinem innersten heraus. Die Fans waren begeistert und viele konnte es nun nicht mehr halten und so gab es für Elvis und seine fantastischen Musiker stehen Ovationen . Es war ein berauschender Moment. Und als dankeschön schenkte der King uns nun sein THE WONDER OF YOU. Doch wer dachte, dies sei schon der absolute Höhepunkt gewesen, der irrte sich aber gewaltig, denn nun kam das Lied, bei dem das Publikum absolut nicht mehr zu halten war und viele Fans sogar vor zur Bühne stürmten. Man dachte ich mir, dass muß ja wie zu Elvis‘ besten Zeiten gewesen sein. Dieses einzigartige Lied mit dem fast jeder Elvis identifizieren konnte ist natürlich SUSPICIOUS MINDS, ein Lied, welches der King 1969 im Studio aufgenommen hatte und das er von Anfang an ab 1969 bereits immer im Programm hatte. Wow die Fans hatten die Festhalle jetzt im Griff und so konnte der zweite Akt also weiter gehen. Doch wer glaubte, dies sei nun der absolute Höhepunt des Abends gewesen, der irrte erneut, denn bereits beim nächsten Lied waren wir wieder voll in Elvis‘ seiner eigenen musikalischen Welt angekommen und diese verzauberte uns mit I’LL REMEMBER YOU aus der Aloha-Show. Dies war übrigens auch eine der besten Live-Shows die Elvis jemals gemacht hat. Doch nun folgte bereits ein weiterer Höhepunkt und die Fans vor der Bühne applaudierten und tanzten. Ein völlig skuriles und gleichzeitig faszinierdendes Bild, dass man dort sah. Elvis stimmte in die Worte WHAT NOW MY LOVE ein. Ein kreischen und Pfiffe der totalen Bewunderung waren dem King sicher, als er diese aus der Aloha-Show stammende Version zum besten gab. Elvis‘ Musiker waren aber ebenfalls vom Fieber der Fans angesteckt und gaben somit alles was sie geben konnten. Man darf nämlich dabei nicht vergessen, dass der Auftritt in der Frankfurter Festhalle nur einer der vielen, der Europa-Tournee war, die die TCB-Band, die Impirials und die Sweet Inspiraions inzwischen bestritten hatten und überall war die Konzert-Tournee ein voller Erfolg gewesen. Weiter ging es mit einer absoluten Kracher-Version von A BIG HUNK O‘ LOVE, welches ebenfalls aus der Aloha-Show stammte und mit dem uns Elvis noch einmal in die 50er Jahre mitnahm, besser gesagt in das Jahr 1958, denn dort hatte er das Lied damals aufgenommen. Leider schien das Konzert langsam auch schon seinem Ende entgegen zu gehen. Doch Elvis wollte seine Fans nicht einfach so verabschieden. Also sagte er den nächsten Song an, bei dem das Feeling in der Halle förmlich der Explosion nahe war. Elvis singt MY WAY, eine absolut ehrliche und aus tiefster Überzeugung vorgetragene Version, die förmlich auch sein eingenes Leben Revue passieren ließ. Und wo sich der King so mancher eigener Gefühle nicht erwehren konnte. Nachdem er das Lied zu Ende gebracht hatte sprang das Publikum auf und die Musiker von Elvis spürten, was der King mit seinen Fans angestellt hatte. Er hatte sie wieder verrückt gemacht, verrückt nach Elvis Presley. Man konnte genau die Freude der Impirials, der TCB-Band, Joe Guoercio’s, und der Sweet Inspirations erleben. Nun jedoch ließ Elvis seine Fans noch einmal in seine musikalische Welt blicken und zeigte ihnen seine unendliche Liebe zu Gott und zu den Menschen. Elvis sang die AMERICAN TRILOGY. Dieses Lied stellte zudem auch den absoluten Höhepunkt der gesamten Show dar. Man kann eigentlich garnicht beschreiben was man dabei empfand, als Elvis dieses Lied mit einer Liebe und Hingabe zum Besten gab.

    Wer die Aloha-Show gesehen hat, der weiß von was ich hier spreche, denn in keinem anderen Lied, gibt der King einen besseren Einblick in seine Gefühle, sein Denken und seine Liebe zu seinen Fans und zu Gott, als mit der AMERICAN TRILOGY. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass hier das Publikum absolut nicht mehr zu stoppen war und man in vielen Fan-Gesichtern sowohl beim männlichen wie auch beim weiblichen Geschlecht, Tränen der Hingabe und absoluten Bewunderung erkennen konnte. Elvis hatte es allen noch einmal gezeigt, bevor er sich nun mit CAN’T HELP FALLING IN LOVE, wie damals schon in den 70er Jahren üblich, von seinen Fans verabschiedete, und danach die Bühne verließ, um nach hause zu kehren. Elvis kehrte danach wieder zurück zu Gott. Doch er hinterließ uns einen unvergesslichen Abend, einen Abend den keiner der anwesenden Fans jemals wieder in seinem Leben vergessen kann.

    DANKE! Elvis!

    Nach der Show, trafen wir draußen noch einmal einige Freunde und Fans des Edge Of Reality-Forums. Wir verabschiedeten uns von einander und alle traten ihre Heimreise an. Somit ging für mich ein absolut wundervoller Abend zu Ende und ich bin froh, dieses Konzert erlebt zu haben.

    Bildquellen: Elvis-Memories und Edge Of Reality Forum.

    Eventbericht: Thomas Wagner für Elvis-Memories.