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    Drei Fahrzeuge, die einst Elvis Presley gehörten, werden bald versteigert: Der Lincoln Continental, die Harley-Davidson und der GMC Pickup haben einige Zeit mit dem „King of Rock“ verbracht.

    „Diese Auktion wird eine für die Geschichtsbücher sein.“ An Selbstbewusstsein mangelt es Brigitte Kruse, der Gründerin des Auktionshauses Kruse GWS, offensichtlich nicht. Aber die Versteigerung am 31. August hat auch einiges zu bieten. Sie dreht sich um Memorabilia großer Musiker und Schauspieler. Klamotten von Steve McQueen kommen dort ebenso unter den Hammer wie ein Geldbeutel von Kurt Cobain und ein Koffer und Schmuck von Marilyn Monroe. Im Zentrum der Auktion stehen aber Andenken an Elvis Presley. Allen voran drei Fahrzeuge aus seinem Fuhrpark.

    Stretch-Limousine und Pickup Truck

    Das Highlight ist der erstmals versteigerte 1973er Lincoln Continental, den Elvis gekauft haben soll, nachdem er ihn in einem Film sah. Presleys Zeit mit der Stretch-Limousine ist gut dokumentiert. Viele Fotos zeugen davon und auch im Elvis Presley Museum in Pigeon Forge, Tennessee, war das Auto schon zu sehen. Elvis mochte besonders das reine Erscheinungsbild des Lincoln mit seiner weißen Lackierung, dem weißen Vinyldach und dem weißen Interieur. Hinzu kommt der Fernseher im Fond der klassischen US-Chauffeurs-Limousine. Eher von der groben Sorte ist der 1967 GMC 1500 Pickup mit kurzer Ladefläche. Elvis kaufte gleich drei davon: einen roten, einen blauen und den nun versteigerten grün-weißen. Sie kamen auf seiner damals neu erworbenen Circle G Ranch in Horn Lake, Mississippi, zum Einsatz. Dort entfloh er dem ständigen Druck und der Verfolgung der Presse. Nur kurze später verkaufte Elvis‘ Vater Vernon die Autos bereits wieder. Der nun versteigerte und restaurierte Pickup hat 83.000 Meilen (gut 133.000 Kilometer) auf dem Tacho und wird von einem Reihensechszylinder-Benzinmotor angetrieben, der seine Kraft über ein manuelles Getriebe auf die Hinterräder verteilt.

    Elvis Presleys letztes Motorrad

    Das dritte Elvis-Fahrzeug, das von Kruse GWS Auctions versteigert wird, ist eine 1976 Harley Davidson FLH 1200 Electra Glide. Presley kaufte das Motorrad, das dem Auktionshaus zufolge das letzte je von ihm erworbene war, im November 1976 bei einem Händler an der US-Westküste. Es trägt eine Sonderlackierung, hat wenig Kilometer auf der Uhr und stand seit den später Achtzigerjahren im Pioneer Auto Museum in Murdo, South Dakota. Für Fans fast noch interessanter als die Harley selbst sind die Papiere, die mitgeliefert werden: Eigentumsnachweis und Zulassung, auf denen immer noch Elvis‘ Name steht, sowie ein von ihm als Verkäufer unterschriebener Kaufvertrag, als er das Motorrad nur 90 Tage vor seinem Tod an einen Händler veräußerte.

    Für Elvis-Fans bietet sich am 31. August eine einmalige Gelegenheit: Neben anderer Andenken aus seinem Nachlass werden drei interessante Fahrzeuge versteigert, die der „King“ einst besessen hatte. Die Lincoln-Stretch-Limousine, der GMC Pickup und die Harley-Davidson atmen Musik- und Filmgeschichte und dürften bei der Auktion ziemlich begehrt sein. Schätzpreise kommuniziert Kruse GWS bislang nicht, aber man wagt sich wahrscheinlich nicht allzu weit vor, wenn man prognostiziert, dass die Zwei- und Vierräder am Ende im Besitz eher wohlhabender Elvis-Fans landen werden.

    Quelle: Auto Motor Sport