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Ein Farbfilm von MGM in Panavision und Metrocolor.

Original Filmplakat

Dt. Titel: Tolle Nächte in Las Vegas

Regie: George Sidney

Co-Regie: Milton Feldman

Produzenten: Jack Cummings
Drehbuch: Sally Benson
Vorlage: Sally Benson
Musik: George Stoll
Kamera: Joseph Biroc
Spezialeffekte:
Dekorationen: John McSweeney Jr.
Bauten:
Henry Grace und George Nelson
Schnitt: John McSweeney Jr.
Kostüme: Don Feld
Choreographie: David Winters

Technischer Berater: Col. Tom Parker

Filmlänge: 100 Minuten

Drehbeginn: Januar 1963

US-Kinostart: 21. November 1963

Deutsche Erstaufführung: 20. Dezember 1963

Lieder, in der Reihenfolge, wie sie im Film gesungen werden:

01. Viva Las Vegas

02. Yellow Rose Of Texas/The Eyes Of Texas

03. The Lady Loves Me (mit Ann-Margret)

04. C’mon Everybody

05. Today, Tomorrow And Forever

06. The Climb (Jubilee Four)

07. What’d I Say

08. Santa Lucia

09. If You Think I Don’t Need You

10. Appreciation (Ann-Margret)

11. Viva Las Vegas

12. I Need Somebody To Lean On

13. My Rival (Ann-Margret)

14. Viva Las Vegas

Darsteller:                   Rolle:

Deutsches Filmplakat

Elvis Presley ….. Lucky Jackson

Ann-Margret ….. Rusty Martin     
Cesare Danova ….. Graf Elmo Mancini
William Demarest ….. Mr. Martin
Nicky Blair ….. Shorty Farnsworth
Jack Carter ….. Jack Carter
Robert B. Williams ….. Swanson
Bab Nash ….. Big Gus Olson

Roy Engel ….. Baker

Ford Dunhill …..  Fahrer

Barnaby Hale ….. Mechaniker

Francis Raval ….. Francois

Larry Kent ….. Rennleiter

Howard Curtis ….. Starter

Alan Fordney ….. Ansager

Deutscher Sprecher für Elvis: Rainer Brandt

Hinter den Kulissen:

Dreharbeiten: Beginn Anfang Juli 1963
Die Außenaufnahmen entstanden in Las Vegas, am Hoover-Staudamm und am Lake Mead.
Gage von Elvis: 500.000 Dollar + 50 % des Reingewinns

Zuerst war Sandra Dee als Partnerin von Elvis vorgesehen und Frank Sinatra Jr. sollte ebenfalls mitspielen.

Von Anfang an war das Verhältnis zwischen Elvis und Ann-Margret sehr herzlich. Ob die von der Presse oft zitierte Liebesaffäre zwischen den beiden tatsächlich eine war, ist zu bezweifeln, denn Priscilla lebte damals schon in Graceland.

Inhalt:

In Las Vegas angekommen geht Lucky Jackson in das Nachtlokal „Flamingo“ und versucht beim Würfeln sein Glück. Shorty Farnsworth, Luckys Freund und Mechaniker, ruft Mister Swanson und sagt ihm, dass Lucky Geld für den Motor gewonnen hat. Shorty kann aber nur ein Telegramm vorzeigen und das zählt für Mr. Swanson nicht. Big Gus Olson interessiert sich auch für den Motor, der bleibt jedoch vorerst bei Mr. Swanson in Los Angeles.

Lucky fährt sein Rennauto in die Grand Prix Garage von Mr. Baker, um dort den Motor einzubauen. Sofort wird er von einigen Fahrern und Mechanikern umringt und nach der Marke des Wagens gefragt. Lucky erklärt ihnen, dass er den Wagen selbst gebaut hat und nur noch auf den Motor wartet. Lucky trifft Graf EImo Mancini und begrüßt ihn. Mancini möchte, dass Lucky für ihn fährt, weil er das Rennen gewinnen will. Dieses Ansinnen lehnt Lucky ab und er bittet den Italiener, dass er sich dessen Fahrzeug ansehen darf und sie rutschen unter den Ferrari. Plötzlich sehen Lucky und Mancini zwei schlanke, wohlgeformte Mädchenbeine und dadurch wird Ihr Interesse an dem Auto total abgelenkt.

Sie rollen unter dem Wagen hervor und fragen die Besitzerin der Beine, Rusty Martin, ob sie behilflich sein können. Rusty bejaht, da ihr Triumph eine Panne hat.  Obwohl er bis vor kurzem noch tadellos gefahren ist, begann er auf einmal zu pfeifen. Lucky kann es sich nicht verkneifen und sagt ihr, dass auch er pfeifen würde. Zu dritt begutachten sie Rustys Wagen. Obwohl kein größerer Schaden, sagt Lucky zu Rusty, dass die Reparatur zwei bis drei Tage dauern wird. Doch während Lucky sich umzieht, behebt der Graf den „Schaden“ und Rusty rast davon. Er macht Mancini Vorwürfe, weder Namen noch Adresse des Mädchens erfahren zu haben. Doch der Graf geht davon aus, sie könne nur in einem der zahlreichen Nachtclubs von Las Vegas auftreten – bei diesen Beinen.

Und so treffen sich die beiden Männer abends ganz „zufällig“ in einem Nachtclub, beide auf der Suche nach der Schönheit vom Tage. So geht es durch etliche Nachtclubs hindurch, doch von der rotblonden Schönheit keine Spur.

Am nächsten Morgen beschließt Lucky, nach Los Angeles zu fahren, um den Motor abzuholen. Da hört er eine Stimme von unten und sieht Rusty im Bikini am Swimmingpool, wie sie Schwimmunterricht erteilt. Er geht hinunter und begrüßt sie. Doch sie schnappt ihren Bademantel und verschwindet in der Umkleidekabine. Lucky hat seine Gitarre mitgebracht und versucht sie mit einem Lied zu umgarnen. Rusty gibt gesanglich Antwort und weist ihn zurück. Während ihres Duetts kommen beide sogar bis aufs Sprungbrett. Das Ende vom Lied – im wahrsten Sinn des Wortes – ist, dass Lucky rückwärts ins Becken gestoßen wird, mit Anzug und Gitarre. Dadurch verliert er – zunächst unbemerkt – ein Bündel Dollarscheine. Ein kleiner Junge stopft es in den Abfluss, ohne zu ahnen, was es ist. Erst als Lucky seine Hotelrechnung bezahlen soll, merkt er, dass das Geld – es war für den Motor bestimmt – verschwunden ist. Als der Graf sich zum Essen im Hotel hinsetzt, wird er zu seinem Erstaunen von Lucky und Shorty bedient. Die beiden wollen auf diese Art die Rechnung abarbeiten. Lucky vereinbart kurze Zeit später mit Rusty ein Treffen für den nächsten Tag in einer Turnhalle.

Als Lucky morgens dort ankommt, sieht er eine Gruppe Studenten mit Rusty zu rhythmischer Musik tanzen. Da er nicht mittanzen will, wird er zum Singen aufgefordert. Danach sind die beiden, die sich mittlerweile ineinander verliebt haben, unzertrennlich.

Am nächsten Morgen gerät Rusty mit dem Grafen im Fahrerlager in ein Gespräch über das Rennfahren. Als sie von den vielen möglichen und schon passierten Unfällen hört, kommen ihr Zweifel an der Richtigkeit von Luckys Job. Kurz darauf schneidet sie das Thema bei Lucky an, stößt jedoch auf taube Ohren. Beide gehen verärgert auseinander.

Obwohl der Graf inzwischen Luckys und Shortys Hotelrechnung bezahlt hat, möchte Lucky sich das Geld selbst bei einem in Kürze stattfindenden Talentwettbewerb verdienen. Aber auch Rusty wird an diesem Wettbewerb teilnehmen. Um Lucky zu ärgern, verabredet sie sich mit Graf Mancini in dessen Suite zum Essen. Der Kellner, der die Speisen und Getränke bringt, ist…Lucky. Und natürlich macht er alles verkehrt, um die traute Zweisamkeit zu stören. Als die beiden wegen der Störungen schließlich auf das Essen verzichten und sich auf die Couch setzen, erklingt von draußen die alte italienische Volksweise Santa Lucia. Mancini rückt immer näher an Rusty heran, doch Lucky rettet die Situation für Rusty, indem er singend hereinkommt.

Dann kommt der Tag des Wettbewerbs. Zuerst tritt Rusty auf, dann folgt Lucky. Das Phonmesser zeigt an, dass beide gleich starken Applaus bekommen haben. Da es aber nur einen Sieger geben kann, wird die Entscheidung durch den Wurf einer Münze herbeigeführt. Gewinner ist Lucky. Da er auf einen Geldpreis gehofft hatte, ist er enttäuscht, als er einen Pokal und einen Gutschein für eine Hochzeitsreise nach Las Vegas gewinnt.

Nachdem er Rusty gesagt hat, dass es zwischen ihnen zu Ende sei, schlendert er einsam durch die Straßen. In einer Bar sieht er einige verliebte Pärchen tanzen, was seine Stimmung nicht gerade verbessert.

Am nächsten Tag kann Shorty Mr. Martin dazu überreden, ihm das Geld für Luckys Motor vorzustrecken, ohne dass Lucky davon etwas erfährt. Der hat sich gerade dem Grafen als Mechaniker angeboten, als Shorty mit dem neuen Motor hereinfährt. In fieberhafter Eile wird dieser nun eingebaut, wobei alle – auch Rusty – behilflich sind, obwohl sie in dem Rennwagen einen Konkurrenten sieht. Kurz vor Startbeginn ist der Motor eingebaut und läuft. Um Mitternacht beginnt das Rennen in der Stadt, es geht dann über den Hooverdamm und durch die Wüste von Nevada. Hier passieren einige schwere Unfälle, auch Graf Mancini überschlägt sich und wird verletzt. Nach einem dramatischen Finale kann Lucky das Rennen für sich entscheiden.

Lucky und Rusty treffen ebenfalls eine gemeinsame Entscheidung: Sie heiraten und Luckys erster Preis, die Hochzeitsreise, findet nun doch eine Verwendung.

Lieder:

Anfang Juli, wahrscheinlich am 09., nahm Elvis 12 Lieder für den Film auf, davon 2 Duettaufnahmen mit Ann-Margret. Eines der Duette hört und sieht man in dem Film, „The Lady Loves Me“, während das andere „You’re The Boss“, weder im Film noch auf Platte zu hören war. Mittlerweile ist der Song auf verschiedenen Tonträgern erschienen. RCA entschloß sich, keine LP zu veröffentlichen, was sehr schade war. Stattdessen wurden „Viva Las Vegas“ und „What’d I Say“ im April 1964 als Single veröffentlicht (47-8360) und einen Monat später vier weitere Lieder auf einer EP (EPA 4382). Erst 1965 kam „Santa Lucia“ auf der LP „Elvis For Everyone“ und „Yellow Rose Of Texas/The Eyes Of Texas“ und die im Film nicht zum Einsatz kommenden Songs „Night Life“ und „Do The Vega“ sogar erst im November 1968 auf der ersten Billig-Preis-LP von Elvis „Singer Presents Elvis singing Flaming Star & Others“ (PRS 279).

„C’mon Everybody“ hat im Film einen bluesartigen Schluß, als Elvisending bekannt, der auf Platte nicht zu hören ist. „Today, Tomorrow And Forever“ wird im Film von Elvis ohne die Begleitstimmen der Jordanaires gesungen; bei „What’d I Say“ singt Ann-Margret im Film mit, „If You Think I Don’t Need You“ ist ein anderer Take, „I Need Somebody To Lean On“ ist im Film viel bluesiger als auf Platte und „Viva Las Vegas“ ist länger.

Fotos zum Film gibt es HIER.