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    Ein Film von Metro Goldwyn Mayer in Panavision und MetroColor.

    Dt. Titel: Zoff für zwei

    original-filmplakat

    Original Filmplakat

    Regie: Norman Taurog

    Co-Regie: Claude Binyon, Jr.
    Produzenten: Judd Bernard und Irwin Winkler
    Drehbuch: Jo Heims
    Vorlage: nach einer Story von Marc Brandel
    Musik: Jeff Alexander
    Kamera: Daniel L. Fapp
    Spezialeffekte: J. McMillan Johnson & Carroll L. Shepphird
    Ausstattung: Don Feld
    Bauten: George W. Davis und Merrill Pye
    Dekorationen: Henry Grace und Hugh Hunt
    Schnitt: John McSweeney
    Kostüme: Don Feld
    Choreografie: Alex Romero

    Technischer Berater: Col. Tom Parker

    Filmlänge: 92 Minuten

    Drehbeginn: 19. Juni 1966

    US-Kinostart: 27. Mai 1967 in New York

    Deutsche Erstaufführung: „Double Trouble“ lief nicht in den Deutschen Kinos.

    Lieder, in der Reihenfolge, wie sie im Fim gesungen werden:

    01. Double Trouble

    02. Baby, If You’ll Give Me All Of Your Love

    03. Could I Fall In Love

    04. Long Legged Girl (With A Short Dress On)

    05. City By Night

    06. Old MacDonald

    07. I Love Only One Girl

    08. There Is So Much World To See

    Darsteller:                     Rolle:

     Single-Cover aus dem Film "Double Trouble"


    Single-Cover aus dem Film „Double Trouble“

    Elvis Presley ….. Guy Lambert
    Annette Day ….. Jill Conway
    John Williams ….. Gerald Waverly
    Yvonne Romain ….. Claire Dunham
    The Wiere Brothers ….. The Wiere Brothers
    Chips Rafferty ….. Archie Brown
    Norman Rossington ….. Arthur Babcock
    Monty Landis ….. Georgie
    Michael Murphy ….. Morley
    Leon Askin ….. Polizeiinspektor de Grotte
    John Alderson ….. Eisverkäufer
    Stanley Adams ….. Captain Roach
    Maurice Marsac ….. Franzose
    Walter Burke ….. Steuermann
    Helene Winston ….. Gerda
    Monique Lemaire ….. Büroangestellte
    The G Men ….. The G Men
    Deutscher Sprecher für Elvis: Peter Kirchberger

    Hinter den Kulissen:

    Dreharbeiten: Beginn am 19. Juni 1966

    Geplante Titel:  „You’re killing me“

    Auch dieser Film entstand zum größten Teil im Studio. Die Szene, in der Elvis und Annette Day den verrosteten Dampfer betreten, könnte an der kalifornischen Küste gedreht sein. Es ist aber möglich, dass auch hier mit Rückprojektion gearbeitet wurde. Ein zweites Aufnahmeteam drehte die Szenen, die in Europa spielen, in England und Belgien. Leider nahm Elvis die Gelegenheit nicht wahr, einen Europatrip zu machen. Wie man heute weiß, war daran hauptsächlich Colonel Parker Schuld. Er konnte die USA nicht verlassen, weil er als illegaler holländischer Einwanderer keinen amerikanischen Pass besaß.

    Die Schauspielerin Annette Day war in diesem Film erst siebzehn Jahre alt. Sie gab hier ihr Filmdebüt, es blieb ihr einziger Film. In einem Interview erzählte sie einiges von den Späßen, die Elvis mit ihr trieb. So setzte er Annette einmal einen Furcht erregenden Geier auf den Arm – er war aus Gummi. Ein anderes Mal sollte sie gerade eine Szene spielen, doch sie konnte nicht weitergehen, Elvis hielt sie am Kleid fest. Doch er half dem Neuling auch, die Nervosität zu überwinden. Wie sie weiter berichtete, las Elvis in den Drehpausen, praktizierte Karate und unterhielt sich mit jedem Mitglied des Filmteams.

    Im Studio war alles so eingerichtet worden, dass es für die entsprechenden Szenen britisch bzw. belgisch wirkte. Viele britische Schauspieler wirkten mit – wegen der Sprache, nur die holländische und französische Sprache wirkten nicht echt.

    Inhalt:

    Guy Lambert tritt mit seiner Band, den G-Men, in einem Londoner Nachtclub auf. Danach setzt er sich mit Jill an einen Tisch und erzählt ihr, dass es der letzte Auftritt in London ist. Im Gespräch gesteht er ihr auch, dass er nur für sie Interesse hat. Claire geht in diesem Augenblick am Tisch vorbei und verabschiedet sich. Guy erklärt Jill, sie sei lediglich eine Musikliebhaberin. Jill hat beschlossen, Guy in seine Wohnung zu begleiten.

    Guy hat Jill mit etwas anderen Vorstellungen mitgenommen, doch sie bereitet den Tee, erzählt u.a. von ihrem Onkel Gerald und fordert Guy auf, etwas Musik zu machen. Er legt eine Platte von sich auf und es gelingt ihm, nach Überwindung von kleinen Schwierigkeiten, Jill zu küssen. Doch Jill schläft ein. Guy küsst sie erneut, doch dann setzt er sich auf das Teeservice. Während er seine Hose wechselt, entschließt sich Jill zum Gehen, nachdem sie versprochen hat, am nächsten Morgen anzurufen. Kurz danach klopft es an der Tür. Als er öffnet, erhält er einen kräftigen Faustschlag unters Kinn. Doch als der Schläger auf die Zimmernummer sieht, merkt er, dass er den Falschen erwischt hat. Als es am nächsten Morgen klingelt, will Guy das Telefon zu sich ziehen, aber es fällt ihm auf den Kopf. Benommen vernimmt er, dass es Jills Onkel Gerald ist, der ihn zu sich bittet.

    Er wird gleich gefragt, ob er die Absicht habe, Jill zu heiraten, doch er möchte sich hier nicht festnageln lassen und weicht aus. Jill betritt den Raum und ist über Guys Anwesenheit überrascht. Sie erzählt ihm, dass sie demnächst 18 Jahre alt wird und dass sie ihn liebt. Doch Guy bemerkt, sie gehöre in dieses Haus – zu ihrem Onkel. Außerdem fahre er noch am heutigen Abend mit der Kanalfähre nach Belgien.

    Als Guy gegangen ist, hat Jill noch einen Disput mit Onkel Gerald. Wenn sie volljährig ist, wird sie viel Geld erben und Guy heiraten. Doch der Onkel hat bereits entschieden, dass sie für einige Jahre eine Schule in Brüssel besuchen soll.

    Guy ist inzwischen an Bord der Fähre und fällt fast durch eine nicht verriegelte Relingstür ins Wasser, wird aber von Georgie „gerettet“. Der erzählt ihm, er habe Jill an Bord gesehen. Guy begibt sich auf die Suche… Jill unterhält sich mit einem gewissen Morley und sagt, sie reise ihrem zukünftigen Mann hinterher. Die Engländer Archie Brown und Arthur Babcock entwenden zwischenzeitlich Guys Koffer, schneiden das Futter auf und verstecken Diamanten darin.

    Guy hat die Idee, Jill durch Gesang auf sich aufmerksam zu machen. Er trommelt seine Band zusammen und legt los. Als Jill in seine Nähe kommt, geht Guy zu ihr und fragt, wieso sie an Bord sei. Er ist beruhigt, als er hört, dass sie in eine Brüsseler Schule gehen muss, denn er muss nach Brügge. Kurz darauf können die beiden im letzten Augenblick einem herabstürzenden Schrankkoffer ausweichen.

    In Ostende legt das Schiff an und Guy und Jill gehen mit den Diamanten im Koffer – von denen sie aber nichts wissen – an Land und passieren ungehindert den Zoll, während Archie und Arthur kontrolliert werden.

    In Brügge hat Guy gleich seinen ersten Auftritt. Auch Claire sitzt unter den Gästen, sie ist Guy nachgereist. Da taucht auch Jill auf, von der er glaubte, sie sei auf dem Weg nach Brüssel. Um sich mit ihr über alles zu unterhalten, nimmt er Jill mit in sein Hotel. Als sie aus dem Wagen aussteigen, wird Guy fast von einem in der Dunkelheit heranrasenden Fahrzeug überfahren. Ein Mann im hellen Regenmantel, der sie schon auf dem Schiff beobachtet hat und der unvermeidliche Arthur beobachten die Szene, während Archie gerade das Zimmer von Guy nach den Diamanten durchsucht. Als er die beiden kommen hört, flüchtet er auf einen Mauervorsprung vor dem Fenster.

    Drinnen versucht Jill Guy zu küssen, dabei schüttet er ihr seinen gerade eingeschenkten Whisky über’s Kleid. Sie zieht sich um und kommt im Morgenmantel zurück, was Guy natürlich nicht gerade kalt lässt. Er macht das Fenster auf, da ihm heiß geworden ist. Dadurch fällt Archie von der Mauer herunter in den Kanal.

    Guy hat sich nun doch entschlossen, Jill zu ihrer Schule zu bringen. Er zieht ihr alles an, was gerade so herumliegt und holt ihren Koffer. Als sie zur Tür herauskommen, wird ein Schuss auf sie abgegeben, der sie aber verfehlt. Auf einem kleinen LKW, der mit Tieren beladen ist, können sie Brügge verlassen und kommen bis nach Antwerpen. Vor dem Olympia-Theater stellt Guy die Koffer ab und geht hinein. Auch Archie und Arthur haben sich bereits in der Nähe versteckt. Abends findet ein großes Festival statt, mit Musik und Karnevalskostümen.

    Guy ist mit Claire unterwegs, die auch den Weg nach Antwerpen gefunden hat – Jill hat er im Hotel zurückgelassen, wie er glaubt. Doch sie ist den beiden gefolgt, mit einer Gesichtsmaske. Es gibt eine kleine Eifersuchtsszene. Claire gibt Guy ihre Telefonnummer und sie trennen sich. Jill trifft Morley wieder, den sie auf der Überfahrt von England kennengelernt hat. Durch ein Foto von ihr, das ihm aus der Tasche fällt, erkennt sie, dass er irgend etwas von ihr will. Er erklärt ihr, dass ihr Onkel Gerald ihn und seinen Gehilfen beauftragt habe, sie umzubringen, damit ihm die Erbschaft zufalle. Entsetzt läuft Jill weg, doch der Mann holt sie ein, um sein Vorhaben zu verwirklichen. Da greift Guy ein und greift Morley sofort an. Während des Kampfes stürzt Morley in einen tiefen Schacht und kommt dabei um. Guy entschließt sich, Jill nach Stockholm zu bringen, wo sie in Sicherheit ist. Am nächsten Tag gehen sie an Bord der „Damocles“, einem nicht mehr gerade neuen Schiff. Der Kapitän hat sich gerade mit seinem Steuermann darüber unterhalten, dass sie das Schiff mit einer Bombe versenken wollen, um die Versicherungssumme zu kassieren. Die Passagiere kommen ihnen natürlich ungelegen und sie reden den beiden die Reise aus. Wieder in der Stadt kauft Guy eine Zeitung, in der vom Fund einer Leiche berichtet wird, ohne dass ein Name genannt wird, aber es ist auch ein Foto von Jill dabei.

    Sie mieten sich ein Zimmer im Hotel. Gegen Jills Willen verlässt Guy das Zimmer wieder, um zu telefonieren. Von einer Telefonzelle aus ruft er Claire an und bittet sie, sich um Jill zu kümmern, damit ihr nichts mehr passiert. Als er herauskommt, warten bereits drei nicht gerade alltäglich wirkende Polizisten in Zivil und nehmen ihn mit zum Revier. Dort wartet schon Inspektor de Grotte, der Guy vorwirft, Jill entführt zu haben. Nachdem Guy die Hoteladresse genannt hat, betritt plötzlich Onkel Gerald den Raum, wird aber von Guy als Mörder bezeichnet. Die drei Polizisten sollen nun Jill holen, die ist aber bereits von Claire abgeholt worden. In der Zwischenzeit pokert Guy mit dem Inspektor und anderen Polizisten. Gerald ruft Claire an und obwohl sie abhebt, sagt er, sie habe sich nicht gemeldet. Dadurch wird Guy misstrauisch. Er springt plötzlich auf, durchbricht das Fenster und „leiht“ sich einen Streifenwagen. Dann gibt es eine wilde Verfolgungsjagd durch die Stadt, in deren Verlauf es einigen Blechschaden gibt.

    Jill soll durch ausströmendes Gas umgebracht werden, doch der Mann im Regenmantel ist gerade dabei, sie wegzutragen. Claire schießt auf ihn, verfehlt ihn aber. Da stürzt Guy gerade ins Haus hinein, hört den Schuss und überwältigt Claire und den Mann. Dann öffnet er gewaltsam die Fenster und stellt den Gashahn ab. Im Beisein von Inspektor de Grotte entlarvt er dann Onkel Gerald als Mörder. Der gesteht, dass Claire seine Geliebte ist und ihn viel Geld gekostet hat. Deshalb habe er Jill umbringen lassen wollen, um an ihr Geld zu kommen. Claire und Gerald werden vom Inspektor verhaftet.

    Jill trinkt zwischenzeitlich ein Glas Wein, wird davon aber so müde, dass sie sich im Schlafzimmer hinlegt. Als der Mann im Regenmantel hereinkommt, sieht Guy neue Gefahren, doch es stellt sich heraus, dass e Scotland Yard angehört und schon lange hinter den Diamantendieben Archie und Arthur her ist.

    Die beiden sind inzwischen als blinde Passagiere an Bord des Seelenverkäufers „Damocles“. Auch Guy und Jill haben sich nun doch an Bord dieses Schiffes begeben, nachdem Guy ihr gestanden hat, dass er sie liebt. Da geht die Bombe hoch und das Schiff sikt doch es wird keiner verletzt. Nur der Koffer mit den Diamanten geht unter und ist verloren.

    Lieder:

    Am 26. Juni 1966 nahm Elvis in Hollywood neun Lieder für diesen Film auf, die alle – außer „It Won’t Be Long“ – Verwendung fanden.

    Im Vergeleich zur gleichnamigen Soundtrack-LP sind nur „City By Night“ und „I Love Only One Girl“ (im Film viel länger und zusätzliche Instrumente und Soundeffekte) anders.

    Die Soundtrack-LP (LSP 3787) erschien im Juni 1967; der Titel „Long Legged Girl (With A Short Dress On)“ war schon im Mai 1967 auf Single (47-9115) erschienen.