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    Ein Universalfilm in Technicolor.

    Original Filmplakat

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    Dt. Titel: Ein himmlicher Schwindel

    Regie: William Graham
    Co-Regie: Phil Bowles
    Produzent: Joe Connelly
    Co-Produzent: Irving Paley
    Drehbuch: James Lee, S.S. Schweitzer, Eric Bercovici und John Joseph
    Vorlage: nach einer Geschichte von John Joseph und Richard Morris
    Musik: Billy Goldenberg
    Kamera: Russell Metty
    Lieder: Ben Weisman und Buddy Kaye
    Künstlerische Leitung: Alexander Golitzen und Frank Arrigo
    Dekorationen: John McCarthy und Ruby Levitt
    Kostüme: Helen Kolvig
    Schnitt: Douglas Stewart
    Technischer Berater: Col. Tom Parker

    Filmlänge: 93 Minuten
    Drehbeginn: März 1969
    Uraufführung: 10. November 1969
    US-Kinostart: 21. Januar 1970

    Lieder, in der Reihenfolge, wie sie im Fim gesungen werden:

    01. Change Of Habit

    02. Rubberneckin‘

    03. Have A Happy

    04. Let Us Pray

    Darsteller:                     Rolle:

    Elvis singt "Let Us Pray" in "Change Of Habit".

    Elvis singt „Let Us Pray“ in „Change Of Habit“.

    Elvis Presley ….. Dr.John Carpenter
    Mary Tyler Moore ….. Schwester Michelle
    Barbara McNair ….. Schwester Irene
    Leorna Dana ….. Mutter Joseph
    Jane Elliot ….. Schwester Barbara
    Edward Asner ….. Lt. Moretti
    Robert Emhardt ….. Geldverleiher
    Regis Toomey ….. Vater Gibbons
    Doro Merande ….. Rose
    Ruth McDevitt ….. Lily
    Richard Carlson ….. Bischof Finley
    Nefti Millet ….. Julio Hernandez
    Laura Figuerosa ….. Desiree
    Lorena Kirk ….. Amanda
    Virginia Vincent ….. Miss Parker
    Deutscher Sprecher für Elvis: Peter Kirchberger

    Hinter den Kulissen:

    Dreharbeiten: Beginn März 1969
    „Change of habit“ war ein großartiger Abschluss für Elvis‘ Filmkarriere. Er spielt einen Arzt, der im Ghetto von Los Angeles seine Praxis betreibt. Trotz der teilweise sehr ernsten Handlung kommt das Komödiantische nicht zu kurz.
    Der größte Teil des Films wurde zwar auf dem Gelände der Filmgesellschaft Universal gedreht, jedoch entstanden auch vor Ort in einem spanischen Supermarkt an der Ecke Santa Monica Boulevard und Western Avenue in Los Angeles. Für den Film nannte man den Markt Ajax Market. Als einige Leute merkten, dass Elvis hier einen Film dreht, sprach sich das schnell herum und er musste etlichen Menschen Autogramme geben. Während der Szene, in der Elvis und der Polizist die Nonne überreden, den Boykott abzubrechen, gab es plötzlich einen lauten Knall. Ein Autofahrer auf der Western Avenue hatte Elvis erkannt und war auf einen anderen Wagen aufgefahren. Auf dem Studiogelände diente eine Straße als Handlungsort, die als „New York Street“ bekannt war und auch für Fernsehserien wie z. B. „Kojak“ benutzt wurde. Eine Besucherin während der Dreharbeiten war die bekannte Gospelsängerin Mahalia Jackson, die von Elvis sehr verehrt wurde. Der Film hätte zuerst von dem bekannten Evangelisten Billy Graham als Regisseur geleitet werden sollen, doch er sprang im letzten Moment ab. So bekam Elvis mit William Graham den 19. Regisseur seiner Filmkarriere. Graham war überwiegend bei TV-Produktionen als Regisseur tätig, hatte aber auch bei Spielfilmen Regie geführt.

    Inhalt:

    Der 31. (und letzte) Film für und mit Elvis Presley, dessen Originaltitel nicht zufällig einen Wechsel der Gewohnheiten, der äußeren Erscheinung, der Kleidung verspricht.
    Die drei Ordensschwestern Michelle, Irene und Barbara sollen für einige Zeit eine neue Aufgabe übernehmen. Mutter Joseph bereitet sie darauf vor, dass sie einem Arzt zur Seite stehen sollen, der seine Praxis im Ghetto der Stadt betreibt. Zu diesem Zweck erlaubt man ihnen, weltliche Kleidung zu tragen. Noch in ihrer Nonnentracht gehen sie in die Stadt, um sich neu einzukleiden. Ein Verkehrspolizist ist sehr bemüht, sie über die Straße zu geleiten. Nachdem sie sich neu eingekleidet haben, schreit derselbe Polizist sie an, weil sie sich unsicher im Verkehr bewegen. Mit einem Bus fahren sie in ihren neuen Lebensbereich, das Ghetto. Ihr neuer Chef, Doktor John Carpenter, sitzt mit Freunden und Patienten zusammen und singt. Die Schwestern beschließen inzwischen, sich nicht als Nonnen zu erkennen zu geben. Der Doktor öffnet ihnen die Tür, macht sie aber darauf aufmerksam, dass heute geschlossen ist. Doch sie wollen auf den Doktor warten, ohne zu ahnen, dass der modern gekleidete junge Mann selbst der Doktor ist. Erst als Desiree nach ihm ruft, erkennen sie, wen sie vor sich haben. Sie erklären nun, dass sie zu ihm geschickt wurden. Er wiederum missversteht das und glaubt, eine der Frauen sei ungewollt schwanger geworden und er solle ihr helfen. Sie klären ihn über seinen Irrtum auf und sagen, dass sie ihm als Hilfe geschickt wurden. Doktor Carpenter hatte sich eigentlich erfahrenere und ältere Mitarbeiter gewünscht und gibt das auch zu erkennen. Doch sie erklären ihm, sie fühlten sich ihrer neuen Aufgabe gewachsen. Nachdem er ihre Personalien aufgenommen hat, schickt er sie bis zum nächsten Morgen weg. Die beiden alten „Mädchen“ Lily und Rose sehen die drei jungen Damen und nehmen an, es gäbe wieder ein paar Strichbienen mehr in der Gegend. Doch obwohl die drei das Gegenteil beteuern, wird Irene sogar noch wegen ihrer Hautfarbe beleidigt. Pater Gibbons hat ihnen eine „Wohnung“ vermittelt, die kaum besser als ein Stall aussieht. Abends sprechen sie mit dem Pater in der Kirche darüber und auch über ihre neue Aufgabe. Gerade darüber denkt dieser jedoch sehr skeptisch. Der erste Arbeitstag kommt und Michelle und Irene kommen in die Praxis. Der Doktor beauftragt Irene mit einigen Hausbesuchen und Michelle wird mit dem Fall des sprachgestörten Julio Hernandez vertraut gemacht, der sich nur mit der Waffe in der Hand stark fühlt. Barbara bringt mittlerweile die Wohnung auf Vordermann, was ihr alleine jedoch nicht so recht gelingen will. Erst der Anblick von zwei aufreizend gekleideten jungen „Damen“ auf der anderen Straßenseite bringt sie auf eine Idee. Sie kleidet sich ebenso aufreizend – sehr zum Entsetzen der alten Damen – und lässt die Männer auf der Straße wissen, sie „brauche einen Mann“. Dadurch gelingt es ihr, sechs Männer als Möbelträger einzuspannen. Ganz in der Nähe ist der Geldverleiher dabei, die „Schutzgebühren“ zu kassieren und beobachtet dabei Barbaras Treiben. Der Doc und MIchelle haben einen weiteren Problemfall, das autistische Mädchen Amanda, die mit niemandem sprechen will und sich nicht berühren lässt. Die Männer, die Barbara geholfen haben, wollen nun feiern, doch als der Geldverleiher die Wohnung betritt, verlassen sie ängstlich den Raum. Desiree lässt sich unter einem Vorwand vom Doc untersuchen, möchte ihn aber verführen. Doch er hat das durchschaut, hört sie nur ab und küsst sie auf die Stirn, als Michelle gerade das Zimmer betritt. Desiree knöpft ihre Bluse wieder zu und geht hinaus. Der Doc hat inzwischen gesehen, dass das Mädchen Amanda pfeift und bestellt sie mit ihrer Mutter in die Praxis. Er erzählt Michelle davon und sagt ihr, sie könne ihn mit John ansprechen. Der Doc kommt mit drei Freunden in die Wohnung seiner neuen Mitarbeiterinnen, Pakete mit Farbe und Pinseln unter dem Arm. Die Frauen haben gekocht. Es verblüfft Doc Carpenter sehr, als die drei nach dem Essen beten. Als Michelle versucht, auf einer Gitarre zu spielen, setzt er sich neben sie und bringt ihr ein paar Griffe bei. Die dabei unvermeidliche körperliche Nähe ist ihr peinlich. Die alten Damen haben beobachtet, dass vier Männer in der Wohnung verschwunden sind und als nun auch noch heiße Klaviermusik zu hören ist, rufen sie Pater Gibbons an. Barbara scheint das wirkliche Leben immer besser zu gefallen, nicht jedoch Michelle, die den Doc abwehrt, als er sie küssen will. Als der Doc das Haus verlässt, wird er von Julio beobachtet, der seinerseits in Michelle verliebt ist. Die Behandlung der kleinen Amanda bringt zuerst überhaupt keinen Erfolg, im Gegenteil, sie schlägt nach dem Doc und tobt so laut, dass ein Patient mit Gipsfuß fluchtartig die Praxis verlässt. Erst nach einiger Zeit beruhigt sie sich und spricht zum ersten Mal. Der Doc ist darüber so glücklich, dass er Michelle küsst und sie erneut in Verlegenheit bringt. Michelle und Barbara spielen zusammen mit dem Doc und dessen Freunden Football. Währenddessen versorgt Irene einen Mann, der von den Gorillas des Geldverleihers zusammengeschlagen wurden. Als sie nach Haus geht, wird sie von zwei Farbigen belästigt, obwohl sie selbst eine Farbige ist. Nach dem Footballspiel begeben sich Michelle, Amanda und der Doc in einen Vergnügungspark und fahren Karussell. Um Amanda aufzuheitern, singt der Doc ihr ein Lied vor. Plötzlich sehen sie Julio, der sie ohne ihr Wissen schon einige Zeit beobachtet hat. Als sie ihn ansprechen, läuft er weg. Der Doc sagt zu Michelle, dass sein Problem wohl doch tiefer sitze, als er bisher dachte. Dann brigt er Michelle und Barbara nach Hause. Pater Gibbons steht gerade bei den alten Damen und macht Michelle und Barbara Vorwürfe, weil sie so lässig gekleidet sind – sie tragen Jeans und Pullover. In seiner Praxis trifft der Doc den Geldverleiher an, der ihm rät, die Finger von seinen „Klienten“ zu lassen, doch der Doc wirft ihn hinaus. Irene erzählt ihm kurz darauf von dem Zusammengeschlagenen, worauf der Doc ihr den Rat gibt, sich da besser herauszuhalten. Doch Irene fragt ihn, ob er überhaupt wisse, was es heißt, eine schwarze Hautfarbe zu haben, arm zu sein, Hunger zu haben. Pater Gibbons hat den Fall mit der nachlässigen Kleidung der beiden Nonnen an Bischof Finley weitergemeldet. Als sie sich deswegen verantworten müssen, erhalten sie Unterstützung von Mutter Joseph und dürfen ihre Tätigkeit weiter ausüben, allerdings in ihrer Nonnentracht. Die alten Damen sind überrascht, als sie die drei sehen und Desiree glaubt, dass ihre Chancen beim Doc nun wieder besser stehen. Barbara demonstriert im Ajax Supermarkt gegen die ihrer Meinung nach zu hohen Preise. Als der Doc Michelle in ihrer Tracht sieht, schaut er sie ungläubig an, stellt aber gleich fest, dass er sie dennoch liebt. Durch einen Telefonanruf erfahren sie von Barbaras Aktion, eilen zum Supermarkt und können die Verhaftung verhindern. Irene hat sich beim Geldverleiher Geld geliehen und davon wird eine Feier organisiert, bei der sogar eine Band spielt. Als der Geldverleiher sein Geld zurück fordert, verkündet Irene vor allen Anwesenden, dass dieser die Kosten der Feier übernommen habe. Doch das führt zu einem Wortwechsel, in dessen Verlauf Irene von ihrem Gläubiger geschlagen wird. Da greift der Doc ein und schlägt seinerseits den Geldverleiher, woraufhin es zu einer größeren Schlägerei kommt. Als Michelle zu Bett gehen will, wird sie von Julio beobachtet, der dann in die Wohnung eindringt und versucht, sie zu vergewaltigen und umzubringen. Doc Carpenter, der gerade Irene nach Hause bringt, kann jedoch das Schlimmste verhindern, Julio gelingt die Flucht. Michelle und Irene gehen zurück ins Kloster, nur Barbara hat am weltlichen Leben so Gefallen gefunden, dass sie nicht mehr dorthin zurück möchte. Der Doc besucht Michelle im Kloster und sagt ihr, dass er sie heiraten möchte. Doch Michelle sagt, sie habe sich für Gott entschieden. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz besetzt. Pater Gibbons, Mutter Joseph, Lily, Rose, Barbara, Desiree, Michelle und Irene und viele Ghettobewohner sind anwesend. Am Altar steht Dr. John Carpenter und singt. Michelle erkennt, dass sie ihn liebt und muss nun ihre Entscheidug treffen.

    Lieder:

    Am 05. und 06. März 1969 nahm Elvis in den Universal Studios in Hollywood vier Lieder für diesen Film auf, von denen „Let’s Be Friends“ nicht verwendet wurde. „Rubberneckin'“ war schon am 20. Januar 1969 in Memphis enstanden, und Elvis sang es Playback im Film, dennoch wurde die Filmszene etwa zwölfmal geprobt, bis sie im Kasten war. Drei Lieder – inklusive dem nicht verwendeten Song „Let’s Be Friends“ – erschienen im April 1970 auf der Camden-LP „Let’s Be Friends“ (CAS-2408) und „Let Us Pray“ im Mäerz 1971 auf der Camden-LP „You’ll Never Walk Alone“ (CAS-2472); „Rubberneckin'“ war schon im November 1969 Rückseite der Hitsingle „Don’t Cry Daddy“ (47-9768).